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Endlich im Ziel: Stefan Mücke im Opel Calibra Zweiter

Rudolf Schöllhorn sorgt im DTM Classic Cup in Hockenheim für einen Mercedes-Sieg. Und der Opel Calibra mit Stefan Mücke wird erstmals Zweiter.

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Er kam, sah und siegte. Rudolf Schöllhorn erzielte im Mercedes C-Klasse bei seinem Gaststart im DTM Classic Cup in Hockenheim auf Anhieb den Sieg. Schon im Qualifying hatte Schöllhorn mit der Pole-Position das Potenzial seines Mercedes aus der DTM 2008 unterstrichen.

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Genauso wie Schöllhorn seinen Sieg bejubelte, freute sich Stefan Mücke über den zweiten Platz. Denn erstmals brachte der ehemalige DTM-Pilot den legendären Opel Calibra 2.5 V6 4x4 über die volle Renndistanz, sehr zur Freude auch der zahlreichen Zuschauer. Das Siegerpodest komplettierte ein ehemaliger DTM-Champion. Der Kanadier Bruno Spengler, der 2012 mit BMW den Titel in der Traditionsserie gewann, erkämpfte sich im BMW E36 STW den bemerkenswerten dritten Gesamtrang.

"Ich bin absolut sprachlos. Das war großartig. Ich komme auf jeden Fall wieder", so Rudolf Schöllhorn, der damit nicht nur meinte, dass er im finalen Rennen der Saison 2022 am Sonntag um 16:25 Uhr wieder am Start stehen wird. "Unser Team hat in den vergangenen Wochen so hart gearbeitet, vergangene Woche haben wir weitere Testfahrten absolviert, und jetzt hat es endlich geklappt, dass wir über die Distanz gekommen sind", erklärte Stefan Mücke im Ziel.

Der Berliner erlitt sogar Brandblasen an einem Fuß, so heiß wurde es im Original-Calibra, mit dem 1996 der ehemalige Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg in der internationalen DTM-Serie ITC angetreten war. Sichtlich Gefallen am zu Jahresbeginn eingeführten DTM Classic Cup für historische Tourenwagen, vornehmlich aus der DTM, hat auch Bruno Spengler gefunden. "Die Chance, einen so wunderschönen BMW aus den Neunzigern zu fahren, lasse ich mir nicht entgehen."

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Ex-DTM-Fahrer Kris Nissen wurde im BMW M3 E30 Vierter vor Norisring-Sieger Gerhard Füller im Opel Vectra und Moritz Horn im traditionell grünen Alpina M3. Nico Wittmann, Bruder des zweimaligen DTM-Champions Marco Wittmann, steuerte den BMW M3 E30 auf den siebten Rang, gefolgt von Ronny Scheer im Ford Sierra Cosworth RS500, Markus Reich im Audi A4.

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Der zweimalige DTM-Vizemeister Olaf Manthey wurde im BMW 635 CSi, dem ältesten Fahrzeug im Feld, Zehnter. Anton Werner lag bis drei Runden vor Schluss auf Rang drei, musste den Audi 200 dann jedoch aufgrund eines technischen Defekts vorzeitig abstellen.

Zum Final-Wochenende erlebte die DTM Classic eine Premiere: Erstmals im klassischen Motorsport wurde ein Renntourenwagen mit alternativem Kraftstoff eingesetzt. Angetrieben von E20-Treibstoff, der 22 Prozent weniger CO2 und bis zu 80 Prozent weniger Feinstaub produziert, absolvierte der BMW 3.0 CSL des Royal Bobsleigh Automobil Club als Führungsfahrzeug des Classic-Rennens seine Runden auf dem Hockenheimring, pilotiert von DTM-Legende Harald Grohs.

"Unser Ziel ist es zu beweisen, dass man mit einem Verbrennungsmotor mittelfristig klimaneutral fahren kann", so der Initiator Prinz Leopold von Bayern. Der ehemalige DTM-Pilot zählt zu den Stammfahrern in der DTM Classic.

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