Training Shadrinsk-GP: Stürze von Zorn und Ledström
Am Wochenende steigt die zweite Runde der Eisspeedway-WM in Shadrinsk. Beim Training zum zweiten Russland-GP bei minus 22 Grad machten die Piloten im Torpedo-Stadion Bekanntschaft mit dem Beton-Eis.
Jeweils zwei Minuten freies Training mussten reichen, um sich mit der Piste im beschaulichen Ural-Städtchen Shadrinsk vertraut zu machen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Teilnehmer ihr Material auf die Begebenheiten der neuen GP-Strecke in Westsibirien abstimmen.
Trotz der eisigen Temperaturen präsentierte sich das Eis in Sachen Abrieb in gutem Zustand. Bis auf einen Ausrutscher von Ove Ledström und Franz Zorn ging das Training ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne. Der Schwede stürzte in der Fahrerlagerkurve und zerstörte dabei die Gabel. Er selbst ging unverletzt von der Bahn. Zorn rutschte aus und blieb ebenfalls ohne Verletzung.
Am kommenden Samstag und Sonntag finden Grand Prix 3 und 4 in der 80.000-Einwohner-Stadt statt. Im Anschluss geht es direkt nach Almaty weiter. Zwei Wochen nach dem Gastspiel in Kasachstan trifft sich die Eisspeedway-Elite Anfang März beim Deutschland-GP in Berlin.
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