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EWC Spa (Qualifying 2): BMW holt beim Heimspiel die Pole, Fritz crasht!

Im Laufe des Qualifying 2 trocknete der Kurs ab und ermöglichte zwischenzeitlich Verbesserungen. BMW startet am Samstagnachmittag von der Pole in die 8 Stunden von Spa. Marvin Fritz stürzte im Q2.

Endurance-WM

Im Artikel erwähnt


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Das Qualifying 2 der Langstrecken-WM in Spa sollte ursprünglich um 16:35 Uhr gestartet werden. Die zahlreichen Abbrüche im Qualifying 1 sowie Verzögerungen im Rahmenprogramm hatten zur Folge, dass der abschließende Qualifying-Durchgang erst um 17:10 Uhr begann.

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Im ersten Durchlauf hatten alle drei BMW-Werkspiloten die Bestzeiten in ihren jeweiligen Gruppen erreicht. Markus Reiterberger gelang in 2:18,673 Minuten die schnellste Runde des Q1. BMW-Teamkollege Steven Odendaal fuhr in der gelben Gruppe ebenfalls eine 2:18er-Zeit, während die Spitzenfahrer von YART, SERT und F.C.C. TSR Honda nicht über niedrige 2:19er-Zeiten hinauskamen.

Kaum Fahrbetrieb in der blauen Gruppe: Reiterberger verzichtet

In der Zeit zwischen dem ersten und zweiten Qualifying-Durchgang setzte erneut Nieselregen ein. Nicht alle Fahrer der blauen Gruppe fuhren zu Beginn der 20-minütigen Session auf die Strecke. Einige Teams warteten in den Boxen ab und beobachteten, was ihre Gegner machen. Auch Markus Reiterberger blieb in der Box.

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Der Großteil der Fahrer, die zu Beginn auf die Strecke gefahren waren, steuerte die Boxengasse an. Zeitenverbesserungen waren auf Grund der Bedingungen nicht möglich. YART-Pilot Karel Hanika blieb eine Weile auf der Strecke, fuhr aber etwa zehn Sekunden langsamer als im ersten Qualifying-Durchgang. In 2:30,810 Minuten markierte Hanika die Bestzeit der blauen Gruppe, doch diese Zeit hatte keinerlei Bedeutung.

Gelbe Gruppe: BMW-Pilot Odendaal überrascht, Fritz crasht!

Der Fahrbetrieb hielt sich auch in der gelben Gruppe zu Beginn in Grenzen. Nur wenige Fahrer verließen anfangs die Boxengasse, um sich einen Überblick über die Bedingungen zu verschaffen. Mit einer 2:21er-Zeit signalisierte Honda-Pilot Mike di Meglio nach einigen Minuten aber, dass der Kurs schnelle Rundenzeiten zulässt. Weitere Fahrer nutzten die Chance und fuhren auf die Strecke.

BMW-Pilot Steven Odendaal umrundete den Kurs in 2:19,666 Minuten und stellte damit die bisher schnellste Runde des Qualifying 2 auf. Auch YART-Pilot Marvin Fritz fuhr eine 2:19er-Zeit. In der Schlussphase der Session legte Odendaal nach und kam auf 2:18,733 Minuten.

Damit war der Südafrikaner mehr als zwei Zehntelsekunden schneller als im ersten Durchgang. Marvin Fritz konnte sich ebenfalls noch steigern und verbesserte seine Bestmarke auf 2:19,087 Minuten. Beim finalen Versuch stürzte Fritz in Kurve 11 und vergab damit die Chance, BMW die Pole doch noch streitig zu machen. Ein Sturz von Suzuki-Pilot Mathias Michaud sorgte am Ende für eine rote Flagge.

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Rote Gruppe: Van der Mark lässt nichts anbrennen

Bereits vor dem abschließenden Durchgang war praktisch klar, dass die Pole an das BMW-Werksteam geht. Der Himmel über der Traditionsstrecke hatte sich erneut zugezogen. Es wehte ein kräftiger Wind.

Michael van der Mark schob sich mit seiner Werks-BMW an die Spitze der roten Gruppe. Der Niederländer umrundete den Kurs in 2:19,633 Minuten und war damit etwas langsamer als im ersten Durchgang. Knapp dahinter reihte sich BMW-Markenkollege Hannes Soomer vom Autorace-Ube-Team ein. SERT-Pilot Dan Linfoot schob sich auf die dritte Position. In der Schlussphase der roten Gruppe gab es kaum noch Fahrbetrieb.

Die BMW-Pole blieb ungefährdet. Die Top-5 des Qualifyings kassierten Punkte für die Meisterschaft. BMW sahnte fünf Zähler für die Pole ab. YART geht von Startplatz 2 ins Rennen und machte weitere Punkte auf SERT gut. Honda steht auf Startplatz 3.

Die besten Rundenzeiten im Q1/Q2:

  1. Markus Reiterberger, BMW, 2:18,673

  2. Steven Odendaal, BMW, 2:18,733


  3. Marvin Fritz, YART, 2:19,087

  4. Corentin Perolari, Honda, 2:19,088

  5. Karel Hanika, YART, 2:19,378

  6. Michael van der Mark, BMW, 2:19,450

  7. Gregg Black, SERT, 2:19,480

  8. Hannes Soomer, Autorace Ube BMW, 2:19,640

  9. John McPhee, F.C.C. TSR Honda, 2:19,692

  10. Dan Linfoot, SERT, 2:19,749

  11. Christian Gamarino, Webike-Kawasaki, 2:19,753

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Die kombinierten Zeiten der zwei schnellsten Fahrer:

Folgt in Kürze.

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