Beide Alpine starten aus Reihe eins bei 6h Fuji der FIA WEC
Die Qualifikation/Hyperpole beim sechsten Event 2026 der FIA WEC in Fuji wurde wegen starkem Regen abgesagt. Somit wurde die Startaufstellung aufgrund der Zeiten aus dem freien Training erstellt.
Wetterchaos beim sechsten Event 2026 der Sportwagen-WM (FIA WEC) in Fuji: Wie für Japan zur aktuellen Jahreszeit nicht unüblich, regnete es am Samstag heftig rund um die 4,563 Kilometer lange Strecke. Das machte eine sichere Durchführung von Qualifikation/Hyperpole nicht möglich. Die Rennleitung entschied somit, dass die Sessions abgesagt werden würden – und somit sollte die Startaufstellung anhand der schnellsten Zeiten aus den drei freien Trainings ermittelt werden.
Tatsächlich wurden im zweiten freien Training die besten Zeiten gefahren – und da stand Victor Martins im Alpine A424 mit 1:29,304 Minuten ganz vorne im Klassement. Das bedeutete nun auch die Pole-Position für das Auto von Martins und Teamkollege Jules Gounon. «Auch wenn das Qualifying abgesagt wurde, denke ich, dass wir die Pole-Position trotzdem verdient haben, denn wir haben seit Beginn des Wochenendes gute Arbeit geleistet», meinte Martins. «Die gestrigen Trainingssitzungen (FP1 und FP2) auf trockener Strecke haben gezeigt, dass wir sowohl auf eine einzelne schnelle Runde als auch über die Renndistanz ein sehr gutes Tempo haben. Auch das dritte Training heute Morgen bei Nässe lief gut und hat uns wertvolle Erfahrungen unter Regenbedingungen ermöglicht. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten und uns auf ein großartiges Rennen vorbereiten. Wenn wir alles richtig zusammenbringen, können wir meiner Meinung nach einen erfolgreichen Tag erleben.»
Die Freude im Alpine-Lager war gleich doppelt. Denn der zweite A424 von Ferdinand Habsburg und Charles Milesi wird ebenfalls aus der ersten Reihe losfahren können. Dieser Alpine hatte eigentlich (lediglich) die drittschnellste Zeit erzielt, doch für den (eigentlich) zweitplatzierten Aston Martin Valkyrie von Tom Gamble und Harry Tincknell gab es noch eine Gridstrafe wegen einer Kollision im dritten freien Training. Das britische Fahrzeug fährt somit von der vierten Position aus los.
Ihre besten Plätze im Grid überhaupt erzielten die beiden Genesis GMR-001-Hypercar. Das Auto von Paul-Loup Chatin, Mathieu Jaminet und Daniel Juncadella wird das Rennen von Platz drei aus beginnen. Der Schwesterwagen von Luis Felipe Derani, André Lotterer und Mathys Jaubert fährt von Rang fünf los. In der LMGT3-Klasse ging die Pole-Position an den Ford Mustang LMGT3 von Eric Powell, Sebastian Priaulx und Ben Tuck.
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