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Prologue: Toyota dominiert Testfahrt in Barcelona

Beim Prologue genannten Vorsaisontest der Sportwagen-WM (FIA WEC) machen die beiden Toyota TS050 Hybrid die Pace an der Spitze des Feldes. Rebellion zeigt sich ebenfalls stark. Ginetta kommt immer besser zurecht.

FIA WEC

Im Artikel erwähnt






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Beim Prologue der FIA WEC auf der 4,655 Kilometer langen Strecke von Montmeló bestimmt Toyota ganz klar das Geschehen an der Spitze des Feldes. Nachdem am Mittag des Dienstages zunächst der TS050 Hybrid #7 die Bestzeit setzte, konnte das Schwesterfahrzeug #8 in der zweiten Session zurückschlagen. Mit einer Zeit von 1:30,114 Minuten war es Pilot Kazuki Nakajima, der den Bestwert markierte. Er teilt sich das Fahrzeug mit Sébastien Buemi und Neuerwerb Brendon Hartley.

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Auch die zweite Position der Session ging an einen Toyota. Kamui Kobayashi lag lediglich 0,066 Sekunden hinter seinem japanischen Landsmann zurück. Durch die Zeit von 1:29,991 Minuten, die Wagenpartner José María López in der ersten Sitzung erzielte, blieb der Toyota #7 aber dennoch der Tagesschnellste. Die beiden Toyota hatten in den Sitzungen kumuliert insgesamt satte 409 Runden (das entspricht circa 1900 Kilometer) absolviert und konnten somit wichtige Daten mit dem neuen Aerodynamik-Paket sammeln.

Erwartungsgemäß gingen die Plätze drei und vier der zweiten Session erneut an die beiden Rebellion. Beim Schweizer Team konnte Norman Nato im R13 # 1 eine Zeit von 1:31,073 Minuten in den katalanischen Asphalt brennen. Für den schnellsten Umlauf im zweiten Rebellion zeichnete sich der US-Amerikaner Gustavo Menezes mit 1:31,401 Minuten verantwortlich.

Viel besser lief es in Sitzung zwei auch für die beiden Ginetta G60-LT-P1. Die britischen LMP1 hatten insgesamt 84 Runden zusammenbekommen. Und tatsächlich konnten auch sieben der acht Fahrer auf die Strecke gehen. Lediglich der junge Russe Egor Orudzhev kam erneut nicht zum Zuge. Mit Zeiten von 1:31,828 Minuten für die #5 und 1:31,831 Minuten für die #6 lagen die Ginetta nicht wirklich weit hinter den Rebellion zurück.

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Mittlerweile hat sich auch geklärt, warum die Ginetta während der ersten Session so wenig zum Fahren gekommen waren. Beide Fahrzeuge hatten zunächst ein elektronisches Problem mit dem Marshalling-System der Strecke. Im Wagen #5 wurde zudem noch ein Unfallschaden festgestellt, den sich der Bolide bei einem der vorherigen Tests zugezogen hatte. Bei der #6 musste der Motor neu kalibriert werden, da dieser noch auf 108 kg/h eingestellt war und nicht auf die seit geraumer Zeit in der WEC erlaubten 115 kg/h.

In der GTE-Klasse lag in der zweiten Session erneut Ferrari an der Spitze. Diesmal war es jedoch der 488 GTE Evo von Davide Rigon und Miguel Molina, der mit einer Zeit von 1:43,814 Minuten das Klassenfeld anführte. Es folgte der Porsche 911 RSR von Michael Christensen und Kévin Estre, dem am Ende lediglich 0,089 Sekunden nach vorne fehlten. Die Markenkollegen Richard Lietz und Gianmaria Bruni folgten mit weiteren 0,179 Sekunden Rückstand auf Rang drei vor dem zweiten Ferrari 488 GTE Evo von Alessandro Pier Guidi und James Calado sowie dem einzigen Pro-Aston Martin Vantage AMR.

In der GTE Am konnte abermals der Porsche 911 RSR von Project 1 mit Jörg Bergmeister, Matteo Cairoli, David Heinemeier Hansson und Egidio Perfetti die Klassen-Konkurrenz mit einer Zeit von 1:44.843 Minuten (durch Cairoli) schlagen. Die LMP2-Kategorie ging erneut an den Oreca 07 von United Autosports mit Philip Hanson, Filipe Albuquerque und Paul di Resta. Hier die Zeiten aus der zweiten Session zum Nachlesen.

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