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Alex Wurz über Williams: «Das ging in die Hose»

Williams-Fahrerberater Alex Wurz erklärt, weshalb Felipe Massa und Valtteri Bottas im ersten freien Training am Morgen nicht auf Touren kamen und warum es am Nachmittag besser lief.

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Schon vor dem zwölften Formel-1-Rennwochenende in Belgien erwartete das ganze Fahrerlager, dass die Williams-Piloten Felipe Massa und Valtteri Bottas auf dem Circuit de Spa-Francorchamps die ersten Verfolger der überlegenen Silberpfeile sein würden. Schliesslich konnten die Renner aus Grove ihre Vorteile vor allem auf schnelleren Kursen ausspielen.

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Doch im ersten freien Training zum Belgien-GP folgte die Ernüchterung: Bottas schaffte es gerade noch in die Top-Ten, Formel-1-Urgestein Felipe Massa musste gar mit Platz 15 Vorlieb nehmen! Der ehemalige GP-Pilot und heutige Sky Sport 1-Experte Marc Surer wagte einen Erklärungsversuch: "Wenn man sich die Fahraufnahmen anschaut, dann sieht man, wie wenig Haftung das Auto hat. Und wir wissen, dass Massa damit nicht gut zurechtkommt."

Später präzisierte Ex-GP-Pilot Alex Wurz, der als Fahrerberater für den britischen Privatrennstall fungiert: "Wir haben ein paar Teile ausprobiert, und das ging in die Hose. Aber im zweiten freien Training gilt die ganze Konzentration der Suche nach der richtigen Fahrzeugabstimmung."

Der 40-jährige Österreicher ist überzeugt: "Mit einer guten Abstimmung können wir hier sicher näher an die Silberpfeile von Nico Rosberg und Lewis Hamilton herankommen, und wenn die nicht in Form sind, dann können wir sie vielleicht sogar ein bisschen ärgern."

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Der Blick auf die Zeitentabelle vom Nachmittag gibt Wurz Recht: Massa drehte im zweiten freien Training die viertschnellste Runde hinter Hamilton, Rosberg und Ferrari-Star Fernando Alonso. Bottas reihte sich hinter McLaren-Fahrer Jenson Button auf dem sechsten Platz ein. Der relativ grosse Rückstand zu den Mercedes-Piloten sei keine grosse Überraschung gewesen, betonte Bottas nach getaner Arbeit: "Wir haben gewusst, dass die Silberpfeile mehr Haftung aufbauen und dass sie in der langen Bergab-Passage dieser Strecke davon profitieren werden. Wie in jedem Freitagstraining ist die Lücke zu ihnen ziemlich gross, aber ich weiss, dass wir fürs Qualifying und Rennen noch mehr Tempo finden können. Mal schauen, wie nahe wir an die Beiden herankommen, aber es steht ausser Frage, dass sie die Oberhand behalten werden."

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Auch dass Alonso in beiden Sessions die drittschnellste Runde drehte, war für den jungen Finnen kein Schock. "Das hat mich nicht überrascht, denn es ist Freitag", spielte er auf die Tatsache an, dass die Scuderia an den diesjährigen Trainingsfreitagen fast immer eine starke Form gezeigt hatte. Bottas ist sich sicher: "Wenn alles normal läuft, dann könnten wir wirklich nahe an die Silberpfeile herankommen. Es liegt nun an uns, jene Bereiche anzuschauen, in denen wir uns noch verbessern können."

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