Der frühere Formel-1-Star Carlos Reutemann liegt nach inneren Blutungen im kritischen Zustand in einem Krankenhaus von Rosario (Argentinien). Seine Angehörigen befürchten das Schlimmste.
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Grosse Angst in Argentinien um den Nationalhelden Carlos Reutemann: Der frühere Rennfahrer und spätere Politiker hat schwere innere Blutungen erlitten, der Zustand des 79-Jährigen wird von den Ärzten als kritisch eingestuft. Der 146fache GP-Teilnehmer hatte sich seit längerem nicht wohlgefühlt, in einem Spital von Santa Fe wurden am vergangenen Mittwoch Komplikationen im Darm gefunden.
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Nach erneuten inneren Blutungen musste der WM-Zweite von 1981 nach Rosario auf die Intensivstation des Krankenhauses Sanatorio Parque verlegt werden. Die Ärzte sprechen von einem grossen Blutverlust und besorgniserregenden Werten. In den vergangenen Jahren kam es beim zwölffachen GP-Sieger zu verschiedenen gesundheitlichen Komplikationen, so wurde vor vier Jahren Leberkrebs diagnostiziert, der erfolgreich behandelt werden konnte. In New York wurde ihm ein Tumor entfernt, aber seither ist der einstige Formel-1-Star von Brabham, Ferrari und Williams nicht mehr der gleiche. Die Angehörigen befürchten nun das Schlimmste. Am Sonntag meldet sich seine Tochter Cora Reutemann zu Wort: "Der Zustand meines Vater hat sich zum Glück nicht weiter verschlimmert. Ich weiss, dass alles für ihn getan wird, um ihm aus dieser kritischen Lage zu helfen. Danke für all die Nachrichten, die ihm und meiner Familie Kraft schenken."
Reutemann ging in der Königsklasse von 1972 bis 1982 an den Start, nach seiner Rennkarriere wurde er Politiker. Von 1991 bis 1995 sowie von 1999 bis 2003 arbeitete er als Gouverneur seiner Heimatprovinz Santa Fe, seit 2003 als Senator. Seine Partei wollte ihn 2003 als Präsidentschaftskandidaten aufstellen, aber der Mann mit Familienwurzeln in der Schweiz (Rüttimann) lehnte ab. 1981 verpasste er mit Williams den WM-Titel nur um einen Punkt. 1975, 1978 und 1980 wurde er mit Brabham, Ferrari und Williams jeweils WM-Dritter. Reutemann ist einer von nur drei Fahrern, die in ihrem ersten Formel-1-Abschlusstraining und beim GP-Debüt auf Anhieb Bestzeit erhielten konnten, das war 1972 in Argentinien mit Brabham. Das schaffte vor ihm Mario Andretti mit Lotus (Watkins Glen 1968) und nach ihm Jacques Villeneuve mit Williams (Melbourne 1996).
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