Zum Zuschauen verdammt: Jak Crawford übernimmt das Steuer von Lance Stroll
Lance Stroll wird den Auftakt ins nächste Formel-1-Rennwochenende auf dem Red Bull Ring als Zaungast mitverfolgen. Im ersten Training darf Reservist Jak Crawford in seinem Aston Martin ausrücken.
Beim jüngsten Formel-1-Kräftemessen in Barcelona mussten gleich sieben Stammfahrer das erste freie Training ausserhalb des Cockpits mitverfolgen, dazu gehörten auch grosse Namen wie der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton – in dessen Ferrari Dino Beganovic ausrücken durfte – oder Weltmeister Lando Norris, der das Steuer Leonardo Fornaroli überliess.
Das Aston Martin Team liess hingegen beide Stammfahrer ausrücken, stattdessen lässt es den Nachwuchs am nächsten Rennwochenende in Spielberg Formel-1-Erfahrungskilometer sammeln: Jak Crawford darf im Aston Martin von Lance Stroll das erste freie Training bestreiten, nachdem er in diesem Jahr bereits in Japan im Dienstwagen von Fernando Alonso den Auftakt ins Rennwochenende bestritten hatte.
Insgesamt ist es das vierte Mal, dass der Amerikaner, der seit diesem Jahr die Rolle des Reservisten bei Aston Martin bekleidet, ein erstes Training für den Rennstall aus Silverstone absolvieren darf. Im vergangenen Jahr war er in Mexiko und beim Finale in Abu Dhabi jeweils im ersten Training auf der Bahn. Seinen ersten Eindruck von einem GP-Renner von Aston Martin bekam er vor zwei Jahren auf dem Red Bull Ring, auf dem er im Rahmen eines Tests mit einem ausgedienten GP-Auto, dem AMR22, Gas gab.
Ein ganz besonderer Trainingseinsatz
Der 21-Jährige sass in dieser Woche bereits in einem Formel-1-Renner, er durfte im Rahmen des Reifentests von Pirelli in Barcelona ausrücken. «Es ist grossartig, eine weitere Gelegenheit zu bekommen, den AMR26 während eines Rennwochenendes zu bewegen», freut er sich. «Ich kenne den Red Bull Ring sehr gut und es ist etwas ganz Besonderes, nach zwei Jahren mit diesem Team nach Spielberg zurückzukehren, wo ich meinen ersten F1-Test mit Aston Martin bestritten habe.»
Crawford ist gut vorbereitet, wie er betont: «Ich habe in dieser Saison viel Zeit im Simulator verbracht und zuletzt auch den Reifentest in Barcelona bestritten, und ich freue mich darauf, die Arbeit auf der Strecke fortzusetzen. Jede Chance, ins Formel-1-Cockpit zu steigen, ist wertvoll, und ich werde mich ganz darauf konzentrieren, dem Team ein gutes Feedback zu geben.»
Mike Krack, Chief Trackside Officer von Aston Martin, ergänzt: «Jak spielt weiterhin eine wichtige Rolle als dritter Fahrer, und diese FP1-Session ist ein weiterer wertvoller Schritt für ihn und für uns. Er war in der bisherigen Saison ein wichtiger Teil unseres Simulator-Programms und hat auch beim Pirelli-Reifentest wertvolle Arbeit geleistet. Österreich bietet uns eine weitere Gelegenheit, seine Fortschritte im Rahmen einer offiziellen Session zu bewerten und gleichzeitig wertvolle Daten für das Team zu sammeln.»
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