Barcelona: Test-Programme der Formel-1-Teams unterscheiden sich deutlich
Ab Montag brummen in Spanien wieder die Formel-1-Motoren. Der Blick auf die Reifentabelle von Pirelli zeigt: Red Bull Racing verzichtet auf die harte Mischung – und ist mit dieser Wahl nicht alleine.
Ab Montag, 26. Januar beginnt die Formel-1-Vorsaison mit den Testfahrten in Spanien. Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya werden gleich fünf Testtage eingelegt, wobei jedes Team nur deren drei absolvieren darf. Wann die Rennställe ihre Stars auf die Strecke lassen, ist ihnen selbst überlassen.
Freie Wahl besteht auch weitgehend bei den Reifen, einzig jeweils ein Satz der Intermediates und der Regenreifen ist vorgeschrieben, bei den restlichen der insgesamt 25 Sätze, die jedes Team bestellen darf, können die Verantwortlichen der Rennställe selbst bestimmen, von welcher Sorte sie wie viele Exemplare bekommen.
Die von Reifenausrüster Pirelli veröffentlichte Grafik zeigt: Das Red Bull Racing Team verzichtet ganz darauf, in Spanien die härteste Reifenmischung einzusetzen. Dafür bekommen Max Verstappen und Isack Hadjar insgesamt 18 Sätze der weichen Mischung. Ein Satz der mittelharten Reifen, vier Sets der Intermediates und zwei Sätze Regen-Reifen komplettieren die Auswahl des Rennstalls aus Milton Keynes.
Etwas ausgeglichener fällt die Wahl beim Schwesternteam Racing Bulls aus. Liam Lawson und Rookie Arvid Lindblad dürfen an den drei Tagen insgesamt 12 Sätze der weichen Mischung, 6 Sätze der Medium-Reifen, fünf Intermediates-Sets und zwei Sätze Regenreifen einsetzen. Ähnlich fällt die Wahl des TGR-Haas-Teams aus, das 13 Sätze der weichen Sorge, vier Sets Medium-Reifen, sechs Intermediates-Sets und zwei Sätze Regenreifen bestellt hat.
Mercedes geht einen ganz anderen Weg, das Werksteam der Sternmarke verzichtet ganz auf die Medium-Mischung und darf hingegen acht Sätze der harten Reifen, zwölf Sets der weichen Slick-Mischung, vier Intermediates-Sets und einen Regenreifen-Satz einsetzen. Weltmeister McLaren hat nur halb so viele Reifensätze der harten Mischung bestellt. Dafür gibt es für Champion Lando Norris und Oscar Piastri zusätzlich zehn Sätze der Medium-Reifen, sechs Sets der weichen Sorte und die gleiche Anzahl an Intermediate- und Regenreifen wie für das Mercedes-Duo.
Spielt das Wetter mit?
Die Pirelli-Tabelle zeigt auch die Auswahl von Williams, doch das Team aus Grove wird in Barcelona gar nicht mit von der Partie sein. Dies bestätigten die Briten am Freitag, in der entsprechenden Mitteilung ist von Verzögerungen beim Entwicklungsprogramm die Rede.
Gefahren wird jeden Tag von 9 bis 17 Uhr, wobei die Option für eine Verlängerung um eine Stunde besteht, sollte das Tageslicht dafür ausreichen. Die Wetterprognose zeigt, dass die Reifen für die nasse Bahn durchaus zum Einsatz kommen könnten. Denn ab Dienstag sollen sich die Bedingungen zunehmend verschlechtern.
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