Charles Leclerc (Ferrari/4.) hat in Baku Sorgen: «Es mangelt uns am Tempo»
Kein Fahrer kann in Baku mehr Pole-Positions vorweisen als Charles Leclerc – nämlich vier. Aber der erste Trainingstag deutet an: Ferrari fährt auch in Aserbaidschan nicht auf Augenhöhe mit Mercedes.
Der 28-jährige Monegasse Charles Lerclerc hatte schon einen Tag vor dem ersten Training gewittert: «Mercedes war immer der Massstab, daran hat sich nichts geändert. Was sich hingegen geändert hat, das sind die gewaltigen Fortschritte von McLaren. Was Ferrari angeht – es liegt in unseren Händen, einen besseren Job zu machen. Wir haben uns an den vergangenen GP-Wochenenden aus verschiedenen Gründen schwergetan, das muss sich ändern.»
«Unsere Ausgangslage ist nicht so gut, denn was die Leistungsfähigkeit des Autos angeht, haben wir in diesem Jahr in der Quali mehr Mühe als im Rennen. Um an den Baku-Sieg zu denken, müssen wir in der Startaufstellung weit vorne stehen, und das wird aus bekannten Gründen nicht einfach.»
Und nun das: Ferrari im ersten Training auf den Rängen 3 (Leclerc) und 4 (Hamilton) und im zweiten Training auf P4 (Leclerc) und P5 (Hamilton).
Die Uhr lügt nicht: Mercedes ist eine Klasse für sich, Max Verstappen im Auto von Red Bull Racing sowieso, und nur weil McLaren derzeit ungewöhnliche schwächelt, steht die berühmteste Scuderia der Welt halbwegs ordentlich da.
Leclerc warnt im Fahrerlager des Baku City Circuit: «Es mangelt uns an Tempo, wir haben ein gehöriges Stück Arbeit vor uns, wenn wir am Samstag besser abschneiden wollen.»
«Wir ackern uns nun durch die Daten und hoffen, dass wir das in der Qualifikation genauer auf den Punkt bekommen.»
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