Motocross-WM MXGP
Schmerzen von Lucas Coenen (KTM): Pit Beirer widerspricht Spekulationen
Die Verantwortlichen bei KTM werden derzeit von zwei drängenden Fragen umgetrieben: Wie lange fällt Lucas Coenen aus und für welche Motocross-WM-Klasse entscheidet sich Simon Längenfelder für 2027?
In der Motocross-WM 2026 stehen noch fünf Events auf dem Programm, an diesem Wochenende geht es mit dem Grand Prix von Schweden in Uddevalla weiter. Dort wird Lucas Coenen im Paddock erneut fehlen: Das MXGP-Aushängeschild von Red Bull KTM musste bereits in Lommel zuschauen, davor brach er die Versuche in Foxhills und Loket unter Schmerzen ab.
In der
KTM-Rennchef Pit Beirer widersprach gegenüber SPEEDWEEK.com derartigen Darstellungen. «Die Schwellung hat generell auf den Nerv gedrückt. Bei Anstrengung haben dann die Muskeln noch mehr gedrückt und dann war immer Schluss», erklärte der ehemalige Motocross-Vizeweltmeister. «Das normale Gehen ohne Belastung war nie ein Problem. Aber sobald der Nerv zugemacht hat, waren die Schmerzen unerträglich. Wir gehen davon aus, dass er keine OP braucht.»
Der MXGP-Titel ist für Lucas Coenen durch die Probleme seit dem USA-Ausflug außer Reichweite gerückt, Honda-Werksfahrer und WM-Leader Jeffrey Herlings liegt vor den Rennen in Schweden bereits 109 Punkte voraus.
Eine weitere Frage beschäftigt die Verantwortlichen bei KTM, nämlich in welcher Klasse MX2-Weltmeister Simon Längenfelder nächstes Jahr antreten wird. Der Regnitzlosauer, aktuell Vierter der Gesamtwertung und mitten im Titelkampf, könnte mit 22 Jahren noch eine weitere Saison in der kleinen Klasse fahren.
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