Fred Vasseur (Ferrari): «Strafe für Lewis Hamilton ist schon sehr streng»
Charles Leclerc hat in Belgien einen kampfstarken zweiten Platz hinter Kimi Antonelli eingefahren, im Rennen von Lewis Hamilton war der Wurm drin. Die Einschätzung von Ferrari-Teamchef Fred Vasseur.
Die beiden Ferrari von Charles Leclerc und Lewis Hamilton kreuzten die Ziellinie des Belgien-GP auf dem Circuit de Spa-Francorchamps auf den Rängen 2 (Charles Leclerc) und 4 (Lewis Hamilton). Und wenn ein Ferrari-Fahrer nach 44 Sekunden weniger als zwei Sekunden hinter dem Sieger Kimi Antonelli liegt, drängt sich den Tifosi die Frage auf: Wäre in diesem Grand Prix mehr drin gewesen?
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur schätzt die Leistung der berühmtesten Rennmannschaft der Welt so ein, und er beginnt mit dem gestürzten Mechaniker: «Dem Mitarbeiter geht es zum Glück gut. Das war ein Fehler im Ablauf des Stopps, denn das Licht am Galgen war grün und Lewis glaubte daher, er kann losfahren. Es war einfach ein Fehler innerhalb der Prozedur und etwas Pech dabei.»
Ferrari erhielt von den Regelhütern des Autosport-Weltverbands FIA für den Patzer eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro.
Zur Strafe von Hamilton wegen des Remplers mit Russell meint der Franzose: «Meine Sichtweise spielt letztlich keine Rolle, die Sicht der Rennkommissare ist hier massgebend. Bisher waren sie vielleicht etwas weniger streng bei solchen Szenen. Wenn man sieht, dass Russell links noch ziemlich viel Platz hatte, um eine Berührung zu verhindern, dann muss ich sagen – das ist schon streng gegen Lewis.»
Klar freut sich Vasseur über das solide Ergebnis, aber er weist darauf hin: «Wir dürfen nicht vergessen – wir konnten von der Virtual Safety Car-Phase profitieren und haben da vielleicht neun Sekunden geschenkt erhalten.»
«Kimi Antonelli war schneller als wir, das war offensichtlich. Insgesamt war es eine starke Leistung des Teams, denn wir konnten solch ein Ergebnis weder in Spa noch in Silverstone erwarten; zwei Strecken, die nicht unbedingt zu unserem Wagen passen. Vorne mitzumischen und konstant Leistung zu bringen, ist das Wichtigste. Jetzt kommen vielleicht auch wieder stärkere Wochenenden, zumindest was die Streckenlayouts angeht.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



