Fernando Alonso: Trotz Kritik kein Streit mit Ferrari
Obwohl sich Ferrari-Präsident Sergio Marchionne einen Seitenhieb auf Fernando Alonso erlaubte, herrscht keine Eiszeit zwischen dem zweifachen Champion und dem Rennstall aus Maranello.
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Auch wenn Fernando Alonso derzeit ganz andere Sorgen als die verbalen Spitzen des Ferrari-Präsidenten Sergio Marchionne haben dürfte – gefallen haben ihm die Worte des Oberhaupts seines ehemaligen Brötchengebers sicher nicht. Denn Marchionne erklärte anlässlich der diesjährigen Weihnachtsfeier der Scuderia gewohnt giftig: "Ich sehe, dass Sebastian in einem Jahr mehr Ferrarista geworden ist als Alonso in fünf Jahren."
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Dennoch bleibt man im Lager des stolzen Asturiers, der seine Kritik selbst gerne mit scharfer Zunge verteilt, gelassen. Alonsos Manager Luis Garcia Abad winkte auf Nachfrage der italienischen Kollegen ab: "Ich freue mich für Marchionne, dass Ferrari wieder konkurrenzfähig und stark ist – das macht uns alle glücklich." Und das, obwohl der 49-Jährige die Meinung des Ferrari-Präsidenten natürlich nicht teilt. Im Gegenteil, Abad ist überzeugt: "Ich bin mir sicher, dass man sich in 20 Jahren in Maranello besser an Alonso erinnern wird als an viele andere Piloten." Und er betont: "Ferrari ist immer noch in unseren Herzen."
Rückendeckung hatte Alonso auch vom ehemaligen Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo bekommen. Der Italiener erklärte gegenüber den Kollegen von Autosprint: "Alonso wäre auch mehr Ferrarista gewesen, wenn Ferrari 2010 die Weltmeisterschaft gewonnen hätte, die leichter zu gewinnen war als zu verlieren. Und wenn man die WM zweimal im letzten Saisonrennen verliert, dann muss man diese Dinge auch verstehen."
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