Max Verstappen erklärt nach Sprint: Deshalb ging's in die falsche Richtung
Red Bull Racing-Star Max Verstappen durfte den Silverstone-Sprint von Startplatz 3 in Angriff nehmen, die Ziellinie kreuzte er aber nur als Sechster. Den Grund dafür lieferte er nach dem Aussteigen.
Die Ausgangslage war nicht schlecht: Nachdem Max Verstappen im Sprint-Qualifying von Silverstone wieder einmal im entscheidenden Moment eine seiner berühmten Glanzrunden aus dem Hut gezaubert hatte, durfte er das Mini-Rennen auf dem britischen Rundkurs von Startplatz 3 in Angriff nehmen. Die Hoffnung war gross, mit den schnellen Gegnern um sich mithalten zu können.
Doch diese wurde schnell zerstört, denn schon beim Start fiel der Niederländer um mehrere Positionen zurück. Verstappen wäre nicht der Ausnahmekönner, der er ist, wenn er sich davon beirren liesse. Er kämpfte sich flott zurück, hatte aber letztlich keine Chance. Ein Gegner nach dem Anderen zog vorbei, und als die 17. Rennrunde durch war, kam er auf dem sechsten Platz ins Ziel.
Die Erklärung für das zweifache Zurückfallen war schnell gefunden. Verstappen betonte nach getaner Arbeit: «Der Start war nicht gut, aber das war ehrlich gesagt nicht so schlimm, denn nach zwei, drei Runden war ich schon wieder auf jener Position, auf der ich hätte sein müssen. Aber offenbar hatten wir in den Highspeed-Kurven nicht das gleiche Tempo wie die direkten Gegner.»
«Ich versuchte mitzuhalten, rutschte dann aber sehr viel rum, was wiederum dazu führte, dass meine Reifen stärker abbauten. Das war letztlich auch der Grund, warum ich zurückgefallen bin», fügte der 71-fache GP-Sieger gewohnt trocken an.
Vor dem Qualifying hat das Red Bull Racing Team nun die Gelegenheit, die Abstimmung des Fahrzeugs noch einmal zu verändern und das Fahrverhalten des RB22 zu verbessern.
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