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Ferrari-Fehler: «Arme Sau» Leclerc sieht Redebedarf
Ferrari muss nach einer einmal mehr verpatzten Strategie in Silverstone jede Menge Kritik einstecken. Charles Leclerc sieht Redebedarf.
Formel 1
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Für Ferrari und Teamchef Mattia Binotto gab es nach dem zehnten Saisonrennen in Silverstone die volle Breitseite an Kritik. Denn zum einen maximierte Ferrari die Möglichkeit nicht, Titelverteidiger Max Verstappen mehr unter Druck zu setzen. Der in der WM-Wertung führende Niederländer wurde nur Siebter, ließ dadurch einige Punkte liegen.
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Charles Leclercs Rückstand auf Verstappen beträgt nun 43 Zähler, bei einem Sieg wären es 30 gewesen. Sieger Carlos Sainz wiederum liegt nach seinem ersten Sieg zwar nur elf Punkte hinter Leclerc, ihm werden aber aufgrund seiner schwankenden Leistungen grundsätzlich geringere Chancen auf den Titel eingeräumt. Was Fragen aufwarf: Warum sich Ferrari dazu entschloss, beim zweiten Safety-Car-Einsatz den führenden Leclerc draußen zu lassen- "Ich frage mich, wie lange Mattia Binotto noch bei Ferrari überlebt", sagte der frühere Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck bei Eurosport zu der Fehlentscheidung. "Andererseits muss man sagen, dass Ferrari immer Phasen hatte, in denen falsche Entscheidungen getroffen worden sind. Aber dieses Jahr ist das schon heftig", so Stuck. In der Tat haben Fehler dieser Art bei Ferrari Tradition, auch 2022 war es keine Premiere, auch bei Leclerc nicht. So kostete zum Beispiel bereits das Chaos beim Doppelstopp in Monaco Leclerc wertvolle Punkte. "Ihm nach Monaco noch mal so einen einzuschenken, ist natürlich bitter. Sie haben Leclerc wieder Punkte gekostet", sagte ServusTV-Experte Nico Hülkenberg.
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"Charles Leclerc muss wirklich kotzen. Der ist wirklich eine arme Sau. Aber das ist eben Ferrari", so Stuck. Ex-Formel-1-Fahrer Christian Danner kritisiert, Ferrari habe Leclerc "fast schon mutwillig die Punkte und den Sieg genommen". Nüchtern betrachtet habe Ferrari einmal mehr gezeigt, wie man es nicht mache, wenn man die WM gewinnen wolle, so Danner.
"Man hätte wieder die Chance gehabt, Verstappen deutlich mehr Punkte abzunehmen", schrieb Sky-Experte Timo Glock in seiner Kolumne. Ferrari müsse sich anders aufstellen, "wenn man ein ernstes Wort um den Titel mitreden möchte", so Glock.
Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve versteht den Ärger von Leclerc nach dem Rennen, "das ist ein weiteres Beispiel für eine konservative Strategie", schrieb er in seiner Kolumne bei formule1.nl. Auch in der Heimat ließ man kein gutes Haar am Renn-Management der Scuderia. "Leclerc zahlt wieder einen hohen Preis für Maranellos Strategiefehler und verliert ein Rennen, das er bereits im Griff hatte", schrieb die Gazzetta dello Sport. Selbst die Konkurrenz ist irritiert. Red-Bull-Teamchef Christian Horner nannte es "eine eigenartige Entscheidung. Ich bin mir sicher, dass sie ihre Gründe gehabt haben. Es war ein aufregendes Rennen und erneut so eine Sache von Ferrari".
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Und was sagt Leclerc selbst? Er will reden, allerdings nicht in der Öffentlichkeit. "Ich möchte mich jetzt nicht dazu äußern, sondern mit dem Team diskutieren, was der Grund dafür war", sagte er zu der Entscheidung, dass er draußen bleiben sollte. Auch zu seinen Beschwerden per Funk, er sei schneller als Sainz, möchte er sich nicht mehr groß äußern. "Offensichtlich hatte ich das Gefühl, dass ich im ersten Teil des Rennens sehr stark war und ein wenig Zeit verloren habe. Ob das am Endergebnis etwas geändert hätte, glaube ich nicht, aber für die Zukunft müssen wir alles überprüfen", sagte er. Grossbritannien-GP, Silverstone 01. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:21:20,440h 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +3,779 sec 03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +6,225 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +8,546 05. Fernando Alonso (E), Alpine, +9,571 06. Lando Norris (GB), McLaren, +11,943 07. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +18,777 08. Mick Schumacher (D), Haas, +18,995 09. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +22,356 10. Kevin Magnussen (DK), Haas, +24,590 11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +26,147 12. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +32,511 13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +32,817 14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +40,910 Out Esteban Ocon (F), Alpine, Benzinpumpe Pierre Gasly (F), AlphaTauri, Kollisionsschäden Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, Getriebeschaden George Russell (GB), Mercedes, Unfall Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, Unfall Alexander Albon (T), Williams, Unfall
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Fahrer-WM (nach 10 von 22 Rennen) 01. Verstappen 181 Punkte 02. Pérez 147 03. Leclerc 138 04. Russell 111 05. Sainz 127 06. Hamilton 93 07. Norris 58 08. Bottas 46 09. Ocon 39 10. Alonso 28 11. Gasly 16 12. Magnussen 16 13. Vettel 15 14. Ricciardo 15 15. Tsunoda 11 16. Zhou 5 17. Schumacher 4 18. Albon 3 19. Stroll 3 20. Latifi 0 21. Nico Hülkenberg (D) 0 Stand Konstrukteurs-Pokal 01. Red Bull Racing 328 Punkte 02. Ferrari 265 03. Mercedes 204 04. McLaren 73 05. Alpine 67 06. Alfa Romeo 51 07. AlphaTauri 27 08. Haas 20 09. Aston Martin 18 10. Williams 3
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