Ferrari-Superstar Lewis Hamilton: Trotz Fehler im Qualifying glücklich
Lewis Hamilton musste sich im Spielberg-Qualifying mit der drittschnellsten Runde begnügen, vor ihm landete sein Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc. Dennoch war der siebenfache Champion glücklich.
Für Lewis Hamilton endete das Qualifying auf dem Red Bull Ring erfreulich, der siebenfache Champion schaffte es vor dem Abflug von Red Bull Racing-Star Max Verstappen über die Ziellinie und war damit der Drittschnellste. Vor ihm landete zunächst nur sein Teamkollege Charles Leclerc, der die 4,326 km in 1:06,349 min schaffte und damit 59 Tausendstel schneller blieb.
Doch ganz zum Schluss leuchtete doch noch George Russells Name an der Spitze der Zeitenliste auf. Der Mercedes-Pilot hatte die Unfallstelle gemäss Eigenaussage passiert, als nur die einfache gelbe Flagge gezeigt wurde – und war genügend vom Gas gegangen, um seine Zeit nicht zu verlieren. Die Regelhüter kündigten zwar an, sich das Ganze genauer anzuschauen, kurz darauf wurde aber vermeldet, dass die davon absahen, ihn zu bestrafen.
Hamilton, der seinen ersten Q3-Versuch verhauen hatte und sich ganz auf die zweite schnelle Runde verlassen musste, sagte nach dem Aussteigen: «Es ist fantastisch, dass wir die beiden Ferrari auf den Plätzen 2 und 3 haben. Das spiegelt die harte Arbeit, die im Werk in Maranello geleistet wurde. Die Jungs geben wirklich die ganze Zeit Vollgas und sie haben ein paar Verbesserungen mitgebracht und ganze Arbeit geleistet, um den Motor für diese Strecke zu verbessern.»
«Ich bin wirklich stolz auf alle in unserem Team, denn man sieht klar, wie viel jeder Einzelne leistet und langsam zahlt sich die harte Arbeit auch aus. Für mich selbst sah das Wochenende bisher ganz ngut aus, doch mir unterlief ein Fehler im Q3, weshalb ich die erste Runde nicht hinbekommen habe. So etwas wirkt sich dann auch immer auf den zweiten Versuch aus und dass ich dennoch so nah an den Jungs vor mir dran war, macht mich wirklich glücklich», fügte er mit Blick auf seinen Rückstand von 0,295 sec auf die Pole-Zeit von Russell an.
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