Ferrari-Sieg möglich? Lewis Hamilton setzt auf Schützenhilfe von Leclerc
Das Ferrari-Duo profitierte vom Quali-Crash von Max Verstappen, es darf den Österreich-GP von den Plätzen 2 und 3 in Angriff nehmen. Ist ein Ferrari-Sieg in Spielberg möglich? Das sagt Lewis Hamilton.
Beim jüngsten Grand Prix auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya machte Lewis Hamilton alles richtig und wurde mit seinem ersten GP-Sieg in Rot belohnt. Der siebenfache Weltmeister darf sich auch beim heutigen Rennen auf dem Red Bull Ring Hoffnungen auf ein starkes Ergebnis machen, denn er wird das Rennen von Startplatz 3 in Angriff nehmen.
Vor dem Briten starten Polesetter George Russell und sein Teamkollege Charles Leclerc. Wie Hamilton profitierten auch sie vom späten Crash von Max Verstappen, der dafür sorgte, dass die meisten Q3-Teilnehmer ihren letzten, entscheidenden Versuch nicht beenden konnten. Hamilton hatte doppelt Glück, denn seine erste schnelle Q3-Runde hatte er durch zwei Fehler vermasselt.
Wäre sonst die Pole möglich gewesen? Hamilton sagt dazu: «Ich weiss nicht, ob wir gegen die Mercedes-Jungs hätten bestehen können. Sie waren das ganze Wochenende schnell, Gratulation an George für die Pole.» Und er betonte: «Wir waren am Freitag noch sechs Zehntel langsamer auf den Geraden, und irgendwie haben wir es geschafft, näher zu kommen.»
Ferrari-Duo vereint gegen Mercedes-Power
Was seine Sieg-Chancen angeht, bleibt der Rekord-GP-Sieger vorsichtig optimistisch. Er weiss: «Wir waren an diesem Wochenende nicht gerade zuversichtlich, wenn es darum ging, ob wir um den Sieg mitkämpfen können. Die Mercedes-Jungs waren den grössten Teil des bisherigen Wochenendes sechs Zehntel schneller. Wir haben den Rückstand in der Nacht auf drei Zehntel verkürzen können.»
«Aber das sind immer noch drei Zehntel, oder besser gesagt etwas mehr als zwei Zehntel. Es wird also sehr schwierig werden, den Mercedes-Fahrern die Stirn zu bieten. Allerdings gibt es eine lange Anfahrt zur dritten Kurve, und ich hoffe, dass wir zusammen etwas ausrichten können. Es ist grossartig, Charles auch da vorne zu haben, denn so können wir zusammenarbeiten und versuchen, etwas Druck zu machen», fügte der 41-Jährige an.
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