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FP2 Melbourne: Bestzeit von Leclerc, Vettel schaut zu

Auch im zweiten freien Training in Melbourne hatte ein Ferrari-Pilot die Nase vorn. Nach Carlos Sainz darf auch Charles Leclerc eine Bestzeit bejubeln. Sebastian Vettel verpasste die Session.

Formel 1

Im Artikel erwähnt




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Kurz vor dem Start zum zweiten freien Training in Melbourne fielen im Fahrerlager ein paar Regentropfen. Entsprechend schnell füllte sich der Albert Park Circuit, die meisten Fahrer wollten sicherstellen, möglichst viele Runden drehen zu können. Die einzigen, die sich in den ersten fünf Minuten noch nicht zeigten, waren das Red Bull Racing-Duo Max Verstappen und Sergio Pérez, Aston Martin-Rückkehrer Sebastian Vettel und das Haas-Duo Kevin Magnussen und Mick Schumacher.

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Vettel musste sich gedulden, weil in seinem Dienstwagen die Antriebseinheit ausgetauscht wurde, nachdem er im ersten Training auf der Piste gestrandet war. Auch an Schuhmachers Auto wurde in den ersten Minuten der zweiten Session noch geschraubt. Der Rest des Feldes drehte schon fleissig seine Runden und nach wenigen Minuten fand sich mit Charles Leclerc erneut ein Ferrari-Pilot an der Spitze – bereits im ersten Training hatte mit Carlos Sainz ein Scuderia-Pilot die Nase vorn gehabt.

Lange durfte sich der Monegasse nicht freuen, denn bald wurde er von Valtteri Bottas übertrumpft. Der 24-Jährige im roten Renner liess das nicht auf sich sitzen und konterte mit einer Rundenzeit von 1:20,175 min. Auch diese Bestmarke hielt sich nicht lange, denn Sainz legte mit 1:19,979 min nach.

So lautete die Top-10-Reihenfolge nach der ersten Viertelstunde Sainz vor Leclerc, Bottas, Fernando Alonso, Daniel Ricciardo, Lando Norris, Max Verstappen, Lewis Hamilton, Yuki Tsunoda und Guanyu Zhou. Dahinter folgten Pierre Gasly, Pérez, Lance Stroll, Esteban Ocon, George Russell, Alex Albon, Magnussen, Nicholas Latifi, Schumacher und Vettel, wobei die beiden Deutschen noch keine gezeitete Runde gedreht hatten.

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Ausritt von Mick Schumacher

Dies holte Schumacher bald nach, geriet in der elften Kurve aber neben die Strecke. Der Ausritt hatte zum Glück keine Folgen für den Haas-Piloten, der weiterfahren konnte. Die Rennleitung hatte alle Hände voll zu tun und die Regelhüter kündigten mehrere Untersuchungen an, die nach der Session durchgeführt werden.

Sie wollen sich eine Szene zwischen Stroll und Hamilton sowie einen Zwischenfall zwischen Stroll und Sainz und zwischen Pérez und Tsunoda genauer anschauen. In allen Fällen geht es darum, dass einer der Fahrer dem anderen im Weg stand.

20 Minuten nachdem die Boxenampel auf Grün gesprungen war, schaffte Leclerc die 5,278 km in 1:19,771 min und war damit kurzzeitig der Schnellste – bis sich sein Teamkollege Sainz eine Rundenzeit von 1:19,568 min notieren liess. Schumacher blieb nicht der Einzige, der sich vertat, Sainz unternahm in der sechsten Kurve einen Ausritt, Bottas bretterte in Kurve 1 durchs Kiesbett, beide konnten hinterher weiterfahren.

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Vettel hatte gar keine Chance, Fehler zu machen, denn er harrte auch zur Halbzeit in der Box aus. Kurz vor der 30-Minuten-Marke schaffte es Alonso kurzzeitig mit 1:19,537 min an die Spitze, von der er von Leclerc verdrängt wurde. Auch Sainz gab wieder Gas und setzte mit 1:19,376 min eine neue Messlatte für den Rest des Feldes.

Schlechte Nachrichten für Vettel

Bis auf Ricciardo waren alle Fahrer auf den weichen Mischungen unterwegs. Zur Halbzeit lautete die Reihenfolge Sainz vor Leclerc, Alonso, Ocon, Norris, Gasly, Bottas, Russell, Hamilton, Tsunoda, Ricciardo, Stroll, Verstappen, Pérez, Zhou, Albon, Magnussen, Latifi, Schumacher und Vettel. Auch Ricciardo holte sich in der Folge weiche Reifen an der Box ab, und verbesserte sich auf den zehnten Platz.

Die Zuschauer am Albert Park Circuit bekamen weitere Ausritte zu sehen: Latifi geriet in Kurve 6 neben die Piste, Hamilton vertat sich in Kurve 8 und Ocon fuhr in der zehnten Kehre neben der Bahn. Vettel schaute sich das Treiben auf der Strecke von der Boxenmauer aus an und bekam dabei auch noch schlechte Nachrichten: Der Heppenheimer musste nach der Session bei den Rennkommissaren vorsprechen, weil er nach seinem Stopp auf der Strecke mit dem Scooter über die Strecke ins Fahrerlager zurückgefahren war.

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20 Minuten vor dem Ende der Session belegte Leclerc die Top-Position, der Ferrari-Pilot hatte eine 1:18,978 min in den Asphalt gebrannt. Sainz, Verstappen, Alonso, Pérez, Ocon, Bottas, Norris, Gasly und Ricciardo komplettierten die Top-10 vor Russell, Tsunoda, Hamilton, Stroll, Zhou, Magnussen, Albon, Schumacher, Latifi und Vettel.

Zwölf Minuten vor dem Ende der Session wurde die rote Flagge gezeigt – wie schon in der ersten Session sorgte ein Teil, das sich von einem Auto gelöst hatte, für die Unterbrechung. Die Wiederholung der TV-Aufnahmen zeigte, dass Stroll das Luftleitelement am linken Vorderrad bei einem wilden Ritt über die Randsteine eingebüsst hatte.

Vettel zeigte sich nicht mehr auf der Strecke, auf der anderen Seite der Zeitenliste fand sich Leclerc wieder. Der Rennfahrer aus Monaco war der Einzige, der eine 1:18er-Zeit schaffte. Verstappen, Sainz, Alonso, Pérez, Ocon, Bottas, Norris, Gasly und Ricciardo komplettierten die Top-10. Schumacher landete auf Platz 18.

2. Training, Melbourne

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01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:18,978 min

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:19,223

03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:19,376

04. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:19,537

05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:19,658

06. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:19,842

07. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:20,055

08. Lando Norris (GB), McLaren, 1:20,100

09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:20,142

10. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:20,203

11. George Russell (GB), Mercedes, 1:20,212

12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:20,424

13. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:20,521

14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:20,611

15. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:21,063

16. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:21,191

17. Alex Albon (T), Williams, 1:21,912

18. Mick Schumacher (D), Haas, 1:21,974

19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:22,307

20. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, keine Zeit

1. Training, Melbourne

01. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:19,806 min

02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:20,377

03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:20,399

04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,626

05. Lando Norris (GB), McLaren, 1:20,878

06. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:21.004

07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:21,027

08. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:21,155

09. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:21,229

10. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:21,247

11. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:21,289

12. George Russell (GB), Mercedes, 1:21,457

13. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:21,661

14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:21,701

15. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:21,821

16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,869

17. Alex Albon (T), Williams, 1:22,754

18. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:23,186

19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:23,924

20. Mick Schumacher (D), Haas, 1:24,349

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Scuderia Ferrari HP

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McLaren Formula 1 Team

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Liam Lawson

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