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Gerhard Berger: «Ferrari muss internationaler werden»

Der frühere Ferrari-Pilot Gerhard Berger kritisiert an der Scuderia, dass sie zu sehr darauf aus ist, die Schlüsselpositionen mit Italienern zu besetzen. «Du brauchst die besten Leute der Welt», betont er.

Formel 1

Im Artikel erwähnt



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Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

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Der ehemalige GP-Zirkusdirektor Bernie Ecclestone hatte schon vor zwei Jahren festgehalten, dass Ferrari zu italienisch sei, wenn es um die Herkunft der GP-Teammitglieder geht. Der Baumeister der modernen Formel 1 kritisierte gewohnt offen: "Das Team ist zu italienisch. Es ist wie in den alten Tagen."

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Das sieht auch Gerhard Berger so. Der einstigeFerrari-Pilot erinnert sich in der neuesten Ausgabe des "Motor Sport"-Podcasts: "Als ich damals bei Ferrari war, herrschte der grosse Wunsch, als italienisches Team die Meisterschaft zu gewinnen – es sollten möglichst alle Italiener sein und als Italiener triumphieren."

Davon hält der Österreicher aber wenig. "Ich denke, heutzutage ist das nicht möglich. Die Formel 1 ist so kompliziert geworden und operiert auf einem derart hohen Niveau, dass du die besten Jungs der Welt brauchst, um die grossen Erfolge zu feiern. Du musst die stärksten nehmen, ganz unabhängig von ihrer Nationalität", betont er.

"Letztlich geht der Titel dann beim Gesamtsieg trotzdem nach Italien", fügt der zehnfache GP-Sieger an, und verweist auf die erfolgreiche Schumacher-Ära, in der ein internationales Team an der Spitze des ältesten GP-Rennstalls der Welt stand.

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"Wenn man zurückblickt, dann sieht man, dass Ross Brawn der Beste auf seinem Gebiet war. Und er ist Engländer. Als Teammanager und was die Politik betrifft, war Jean Todt nicht zu schlagen. Und er ist ein Franzose. Der beste Aerodynamiker war damals Rory Byrne, und der kommt aus Südafrika. Und der beste Fahrer seinerzeit war mit Michael ein Deutscher", zählt Berger auf.

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Live

Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

Aktuell dominieren wieder die Italiener in der Führungsriege des Maranello-Teams, das vom in der Schweiz aufgewachsenen Italiener Mattia Binotto angeführt wird. Nur Sportchef Laurent Mekies, der aus Frankreich kommt, ist die grosse Ausnahme.

Emilia Romagna-GP, Imola

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:28:32,430 h

2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +5,783 sec

3. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +14,320

4. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +15,141

5. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +19,111

6. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +19,652

7. Carlos Sainz (E), McLaren, +20,230

8. Lando Norris (GB), McLaren, +21,131

9. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +22,224

10. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +26,398

11. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +27,135

12. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +28,453

13. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +29,163

14. Romain Grosjean (F), Haas, +32,935

15. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +57,284

Out

George Russell (GB), Williams, Crash

Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Reifenschaden

Kevin Magnussen (DK), Haas, Aufgabe

Esteban Ocon (F), Renault, Getriebe

Pierre Gasly (F), AlphaTauri, Wasserleck

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WM-Stand nach 13 von 17 Rennen

Fahrer

1. Hamilton 282 Punkte

2. Bottas 197

3. Verstappen 162

4. Ricciardo 95

5. Leclerc 85

6. Pérez 82

7. Norris 69

8. Sainz 65

9. Albon 64

10. Gasly 63

11. Stroll 57

12. Ocon 40

13. Kvyat 26

14. Vettel 18

15. Nico Hülkenberg (D) 10

17. Räikkönen 4

16. Giovinazzi 4

18. Grosjean 2

19. Magnussen 1

20. Latifi 0

21. Russell 0

Marken

1. Mercedes 479

2. Red Bull Racing 226

3. Renault 135

4. McLaren 134

5. Racing Point 134

6. Ferrari 103

7. AlphaTauri 89

8. Alfa Romeo 8

9. Haas 3

10. Williams 0

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Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

179

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

154

3

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

147

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

108

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

97

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

82

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

76

8

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

52

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

42

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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