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SBK Donington, Superpole-Race: Nicolo Bulega siegt – Drama für Lecuona

Im Superpole-Race der Superbike-WM in Donington stellte WM-Leader Nicolo Bulega (Ducati) die Hackordnung wieder her. Er siegte vor Yari Montella und Sam Lowes. Iker Lecuona stürzte. Jonathan Rea 10.

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In Lauf 1 der Superbike-WM in Donington am Samstag konnte Ducati-Werksfahrer Iker Lecuona seinen ersten WM-Sieg überhaupt einfahren. Nach 18 zweiten Plätzen in dieser Saison konnte er seinen dominanten Teamkollegen Nicolo Bulega bezwingen. Mit dem Triumph des Spaniers wurde auch die unglaubliche Siegesserie von Bulega gestoppt – zuvor gewann der Italiener 25 Superbike-Rennen in Folge.

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Die Ausgangsposition vor dem Superpole-Race am Sonntag war dieselbe wie vor Rennen 1 am Samstag. Die drei Ducati-Piloten Bulega, Lecuona und Yari Montella starteten aus Reihe 1. Aus der zweiten Startreihe gingen wieder Sam Lowes (Ducati), Xavi Vierge (Yamaha) und Lorenzo Baldassarri (Ducati) ins Rennen. Die dritte Startreihe bildeten Alex Lowes (Bimota), Axel Bassani (Bimota) und Thomas Bridewell (Ducati). Wildcard-Pilot Jonathan Rea ging von Position 10 ins Rennen.

Wie schon am Samstag fehlte Tarran Mackenzie. Der Brite hatte im FP2 am Freitag einen schweren Crash, wobei er sich schwere Verletzungen zugezogen hatte. Mit Alberto Surra fehlte ein zweiter Ducati-Pilot. Beim Italiener wurde nach dem FP3 am Samstag eine leichte Schleimbeutelentzündung festgestellt. Um unnötige Risiken zu vermeiden, haben er und das Team entschieden, das restliche Rennwochenende auszulassen.

Auch am Sonntag präsentierte sich der Himmel über der Strecke in Donington wolkenlos. Die Luft hatte sich bereits auf 34 Grad Celsius aufgeheizt. Um 11.10 Uhr wurde das Superpole-Race gestartet.

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Den besten Start erwischte erneut Lecuona. Montella reihte sich auf Platz 2 ein, Bulega war Dritter. Yamaha-Pilot Xavi Vierge war Vierter. Jonathan Rea konnte Position 10 halten. Kurz danach konnten Sam und Alex Lowes an Vierge vorbeigehen.

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Am Ende der ersten von zehn Runden war Lecuona knapp eine Sekunde voran. Montella konnte Rang 2 halten, Bulega klebte ihm am Hinterrad.

In Runde 2 folgte das Desaster für Lecuona – er stürzte in Kurve 12. Nun war Montella der neue Führende, eine Zehntelsekunde dahinter lauerte Bulega. Lecuona hob seine Ducati wieder auf und fuhr am Ende des Feldes weiter.

Für Lecuona ist der Sturz doppelt bitter. Im zweiten Hauptrennen am Nachmittag muss er von weit hinten starten.

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In Runde 3 führte immer noch Montella vor Bulega, acht Zehntel dahinter fuhr Marc-VDS-Pilot Sam Lowes. Eine knappe Sekunde dahinter lag Bruder Alex auf Rang 4.

In Runde 4 machte BMW-Pilot Miguel Oliveira in Kurve 8 einen Ausflug ins Kiesbett – er reihte sich an der vorletzten Stelle, vor Lecuona, wieder ein. Petrucci war nur 18.

Dann übernahm Bulega die Führung. Innerhalb kurzer Zeit hatte er einen Vorsprung von über einer Sekunde herausgefahren. Dahinter lagen Montella und Sam Lowes auf 2 und 3. Baldassari konnte Thomas Bridewell überholen und war nun Siebter.

Drei Runden vor Schluss wehrte sich Jonathan Rea auf Platz 9 liegend gegen Kawasaki-Pilot Garrett Gerloff. An der Spitze konnten sich die Top-3 immer mehr absetzen. Lecuona steuerte die Box an und gab auf.

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Zwei Runden vor dem Ende hatte Bulega immer noch einen Vorsprung von rund einer Sekunde. Montella wiederum lag eine Sekunde vor Sam Lowes. Baldassarri überholte Vierge und war nun Sechster. Gerloff ging an Jonathan Rea vorbei und war Neunter. Alvaro Bautista lag auf Position 11.

In der letzten Runde ließ Bulega nichts mehr anbrennen. Die Top-3 waren bezogen. Dahinter kämpften die Bimota-Piloten Alex Lowes und Axel Bassani um Platz 4.

Bulega überquerte die Ziellinie 1,5 sec vor Montella. Sam Lowes wurde Dritter. Alex Lowes und Axel Bassani komplettierten die Top-5.

Lorenzo Baldassarri (Go Eleven Ducati) fuhr ein starkes Rennen und wurde Sechster. In den Top-10 landeten zudem Thomas Bridewell, Xavi Vierge, Garrett Gerloff und Jonathan Rea.

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Alvaro Bautista beendete das Superpole-Race auf Rang 11. Andrea Locatelli wurde Zwölfter. Die BMW-Piloten erlebten ein weiteres Desaster – Petrucci und Oliveira landeten auf den letzten beiden Plätzen.

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