Japan-GP-Sieger Kimi Antonelli in Fahrschule: Mercedes-Ass gibt Mängel zu
Mit einem grandiosen Sieg in Japan hat der 19-jährige Kimi Antonelli die WM-Führung an sich gerissen. Weniger grandios war sein Start. Teamchef Toto Wolff: «Unsere Piloten müssen in die Fahrschule.»
Der Mercedes W17 ist das beste Auto im ersten WM-Teil der Saison 2026: Drei GP-Wochenenden, drei Mal beide Mercedes in der ersten Startreihe, danach drei Siege.
Der W17 ist weltmeisterlich, weniger vorbildlich hingegen sind die Starts von George Russell und Kimi Antonelli. In Japan haben das Oscar Piastri (McLaren) und Charles Leclerc (Ferrari) besser gemacht, die Silberpfeile fielen zurück.
Daraufhin hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff gescherzt: «Ich glaube, unsere Piloten müssen in die Fahrschule.» Antonelli sah sich in Japan von der Pole auf P6 zurückgereicht, schon beim China-Start war er schlecht weggekommen.
Antonelli wütend auf sich selber
Kimi Antonelli ist von sich selber voll genervt: «Ich bin sehr wütend, wie ich in Suzuka losgefahren bin. Ich muss einen Weg finden, dass ich besser starte. Denn in wenigen Sekunden nach dem Start war unsere ganze gute Arbeit im Training scheinbar zunichte gemacht. WM-Führung hin oder her, ich weiss, woran ich arbeiten muss.»
In der mehrwöchigen Pause zwischen den WM-Läufen von Japan und Miami sucht Antonelli im Rennwagenwerk mit den Ingenieuren von Mercedes nach Mitteln und Wegen, wie er den Druck- oder Schleifpunkt der Kupplung besser treffen kann. In Japan reagierte die Kupplung so, dass der Leader zu stark durchdrehende Räder hatte und die Gegner Dankeschön sagten.
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