Jenson Button gesteht: «Etwas neidisch» auf Fernando Alonso & Lance Stroll
Derzeit haben Fernando Alonso und Lance Stroll kein leichtes Leben im GP-Renner des Aston Martin Teams. Der frühere GP-Pilot Jenson Button erklärt, warum er dennoch «etwas neidisch» auf das Duo ist.
Für das Aston Martin Team hat die neue Saison mit einer bösen Überraschung begonnen: Weil es zu unerwarteten Vibrationen beim Fahren mit dem AMR26 kommt, können Fernando Alonso und Lance Stroll weder richtig schnell sein, noch eine ganze GP-Distanz abspulen. Das Duo – und mit ihnen der Rennstall aus Silverstone – liegt am hintersten Ende der WM-Tabelle. Ein baldiges Ende des Leidens ist nicht in Sicht, wie Team- und Technikchef Adrian Newey betont hat.
Dennoch gibt es einen, der die beiden Teamkollegen in den grünen Rennern beneidet: Der frühere GP-Star Jenson Button, der neben seiner Tätigkeit als Formel-1-Experte für den englischen Privatsender «Sky Sports F1» auch als Markenbotschafter für das Aston Martin Team tätig ist, würde gerne zumindest einmal mit Alonso und Stroll tauschen.
Der Grund: Der Weltmeister von 2009 würde gerne die neue Formel-1-Fahrzeuggeneration ausprobieren. «Etwas neidisch» sei er auch auf die Zusammenarbeit mit Design-Genie Adrian Newey, gesteht er in seinem jüngsten Beitrag für das Aston Martin Team.
«Die Fahrt in einem Formel-1-Auto ist mit nichts vergleichbar, nichts fühlt sich auch nur ansatzweise so an – die Power, das Bremsen, die Art und Weise, wie sich das Auto unter dir bewegt, wenn du ans Limit gehst, davon kann man nie genug bekommen. Diese Autos sind unfassbar schnell», schwärmt der 15-fache GP-Sieger.
Jenson Button erklärt: Das müssen die GP-Stars nun besonders gut können
«Aber die Art und Weise, wie diese Autos funktionieren, entwickelt sich weiter. Das Verhalten der Antriebseinheiten unterscheidet sich ziemlich deutlich von dem, was die Fahrer früher erlebt haben. Damals kamst du aus einer Kurve, und du wusstest ganz genau, wie viel Power du hast. Nun hängt das von Dingen wie dem Bremsdruck in der vorangegangenen Kurve und dem Energie-Management ab», weiss der Brite.
«Deshalb müssen die Fahrer mehr denn je spontan reagieren können. Diejenigen, die das gut hinbekommen, werden aus den richtigen Gründen herausragend sein – und jene, die sich damit schwer tun, werden aus den falschen Gründen auffallen», fährt Button fort.
«Ich würde sehr gerne eines dieser Autos der neuen Generation fahren, besonders eines, das von Adrian Newey entworfen wurde», gesteht der 46-Jährige. «Ich bin im Laufe der Jahre gegen viele seiner Autos gefahren und habe mich immer gefragt, wie es wohl wäre, mit ihm zusammenzuarbeiten. Ich schätze, man könnte sagen, dass ich in dieser Hinsicht ein bisschen neidisch auf Lance und Fernando bin.»
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