Charles Leclerc (Ferrari): «Schwierigstes Wochenende meiner F1-Karriere»
Ferrari-Pilot Charles Leclerc war mit seinem vierten Platz im Formel-1-Rennen in Kanada überhaupt nicht zufrieden. Er sprach vom bisher schwierigsten Wochenende seiner F1-Karriere.
Während bei Lewis Hamilton die Freude nach Platz 2 im Formel-1-GP von Kanada riesig war, herrschte bei seinem Scuderia-Teamkollegen Charles Leclerc eine komplett gegenteilige Stimmung.
Leclerc: «Schreckliches Wochenende»
Leclerc sagte nach dem Rennen, bei dem er Vierter wurde und um gut eine halbe Minute das Podium verpasste: «Es war ein schreckliches Wochenende. Ich hatte schon am Samstag gesagt, dass es wahrscheinlich das bisher schwierigste Wochenende meiner Formel-1-Karriere ist. Jetzt, da das Rennen vorbei ist, kann ich definitiv sagen, dass es das bisher schwierigste Wochenende meiner Formel-1-Karriere war.»
Leclerc enttäuscht, Hamilton überglücklich
Was war da los beim Ferrari-Piloten? Der Monegasse erklärte: «Ich habe es einfach nicht geschafft, die Reifen auf die richtige Temperatur zu bringen, aber das hat natürlich nichts mit dem Auto zu tun. Lewis hat einen unglaublichen Job gemacht, und ich gratuliere ihm dazu. Ich hingegen hatte einfach zu kämpfen. Ich hatte kein Gefühl für das Auto.»
Eine komplett gegenteilige Erfahrung also. Doch Leclerc, der sich im Rennen enge Duelle mit Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar lieferte, versucht, es optimistisch zu sehen: «Das einzige Positive an einem Wochenende wie diesem ist, dass ich Lewis im gleichen Auto habe und mir ansehen kann, was er dieses Wochenende gemacht hat, und versuchen kann, Antworten darauf zu finden, warum ich einfach so sehr zu kämpfen hatte.»
Ferrari hat Potenzial
Leclerc: «Immerhin weiß ich, dass das Potenzial im Auto steckt, dass wir es besser machen können. Aber wenn ich mir ehrlich Lewis’ Rennen und sein Wochenende anschaue, glaube ich nicht, dass man aus diesem Auto noch mehr herausholen kann. Er hat heute einen außergewöhnlichen Job gemacht. Was mich betrifft, gibt es noch viel mehr rauszuholen, zumindest um an einem Tag wie diesem auf Lewis’ Niveau zu kommen, aber ich werde mir die Daten ansehen. Ich habe schon schwierige Rennen hinter mich gebracht, bei denen man analysiert und viel daraus lernt. Das werde ich also versuchen.»
Besonderer Ansporn: In zwei Wochen im nächsten GP steht für Leclerc ein Heimrennen an, wenn die Formel 1 im Fürstentum Monaco zu Gast ist.
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