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George Russell (Mercedes): Als wollte jemand nicht, dass ich kämpfe
Nach seinem Pannen-Aus in Montreal fehlten Mercedes-Pilot George Russell die Worte. Der Brite resigniert: «Es fühlt sich an, als wollte jemand nicht, dass ich um diese Meisterschaft kämpfe.»
So, so bitter! Mercedes-Pilot George Russell schied im Formel-1-Grand-Prix von Kanada in Führung liegend in Runde 30 von 68 aus. Mit einem Problem an der Antriebseinheit kam der Brite plötzlich zum Stehen. Der Traum vom zweiten GP-Sieg der Saison nach Melbourne war geplatzt.
Russell: Irgendwas läuft immer gegen uns
Nach dem Rennen fehlten Russell die Worte. Der Mercedes-Pilot: «Ich kann es einfach nicht glauben. Es fühlt sich an, als wollte jemand nicht, dass ich um diese Meisterschaft kämpfe. In drei der letzten fünf Rennen lief einfach immer irgendetwas gegen uns. Mir fehlen im Moment einfach die Worte.»
Vor dem abrupten Aus hatte sich Russell viele enge teaminterne Duelle mit seinem Teamkollegen Kimi Antonelli geliefert.
Russell hat den Fight mit Antonelli «geliebt»
Russell fühlte sich wohl mit dem harten Racing der Silberpfeile: «Ich habe den Kampf geliebt. Ich war zufrieden damit, wie ich damit umgegangen bin, wie ich gefahren bin. Ich bin einfach zufrieden mit dem Wochenende, was meine persönliche Leistung angeht.»
Russell hat's den Zweiflern gezeigt
Der Brite betont: «Nach Miami gab es vielleicht viele Zweifler und viel Gerede, aber ich weiß, was ich kann. Pole im Sprint-Qualifying, Sieg im Sprint, Pole im Grand-Prix-Qualifying, Führung im Rennen, harte Kämpfe. Ich habe das Duell wirklich geliebt und wollte noch 30 Runden weitermachen – ich hätte gerne gesehen, wie es ausgegangen wäre.»
Nach dem Aus war Russell so frustriert, dass er emotional seine Kopfstütze aus dem Auto und vor sein gestrandetes Auto auf den Asphalt schmiss. Die Rennkommissare vom Weltverband FIA werteten das als «unsicheren Akt», ließen den Briten vorsprechen. Sie sprachen 5000 EUR Strafe gegen Russell aus, allerdings für ein Jahr auf Bewährung. Heißt: Er muss die Strafe nur zahlen, sollte er so etwas binnen der Frist erneut tun. Russell entschuldigte sich bei den Regelhütern und bot eine öffentliche Entschuldigung an. Das wurde als mildernde Umstände anerkannt – daher die Strafe nur auf Bewährung.
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