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Andrea Locatelli (Yamaha) schwärmt von Suzuka: «Wie ein Formel-1-Podium!»

Andrea Locatelli kehrt mit Yamaha zu den 8 Stunden von Suzuka zurück. Der Italiener erinnert sich an sein Debüt und erklärt, warum das Rennen auch für WM-Piloten eine besondere Herausforderung ist.

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Mit Andrea Locatelli, Jack Miller und Suzuka-Legende Katsuyuki Nakasuga schickt Yamaha auch 2026 wieder ein hochkarätig besetztes Werksteam zu den 8 Stunden von Suzuka ins Rennen. Während für Nakasuga der letzte Start beim Heimklassiker ansteht, kehrt Locatelli nach seinem erfolgreichen Debüt im Vorjahr mit besonderen Erinnerungen nach Japan zurück.

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Der Superbike-WM-Pilot gehörte 2025 zu den positiven Überraschungen im Yamaha-Aufgebot und überzeugte mit einer fehlerfreien Vorstellung. Entsprechend zufrieden blickt der Italiener auf seine erste Teilnahme zurück.

«Ich denke, ich konnte dort mein Potenzial zeigen. Ich war schnell und habe keine Fehler gemacht. Deshalb glaube ich, dass ich meinen Job wirklich gut erledigt habe», sagte Locatelli im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Welche Erinnerungen Locatelli an 2025 hat

Mindestens ebenso beeindruckend wie das Rennen selbst seien jedoch die Emotionen rund um die Siegerehrung gewesen. «Es war aus vielen Gründen eine unglaubliche Erfahrung. Man teilt sich das Motorrad mit anderen Fahrern, erlebt gemeinsam das Podium und bekommt die Trophäe von Suzuka überreicht. Für Yamaha ist dieses Rennen etwas ganz Besonderes.»

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Vor allem die Atmosphäre nach Rennende blieb dem Italiener nachhaltig in Erinnerung. «Die Sonderlackierung war fantastisch. Vom Podium aus all die Lichter der verschiedenen Hersteller und die Fans zu sehen, dazu das Feuerwerk im Hintergrund – das war wie ein Formel-1-Podium.»

Welche Kompromisse Locatelli machen muss

Sportlich stellte ihn das Langstreckenrennen allerdings vor völlig neue Herausforderungen. Anders als in der Superbike-WM wird das Motorrad in Suzuka von drei Fahrern genutzt. Entsprechend müssen alle Beteiligten bei Ergonomie und Abstimmung Kompromisse eingehen. «Für mich war die Ergonomie das größte Problem», erklärte Locatelli. «Der Abstand zum Lenker war geringer als sonst und die Verkleidung war im Windschatten nicht wirklich komfortabel.»

Hinzu kommt, dass sich die Endurance-Maschine deutlich von der Yamaha unterscheidet, die Locatelli aus der Superbike-WM kennt. «Der Tank, die Sitzposition und auch die Reifen sind komplett anders. Das sind Bedingungen, die wir in der Superbike-WM normalerweise nicht haben.»

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Unterm Strich war die Endurance-R1 für den Italiener kaum mit seinem Superbike zu vergleichen. «Für mich war es so, als würde ich ein völlig anderes Motorrad fahren. Trotzdem hat es Spaß gemacht und es war ein wirklich gutes Motorrad für Suzuka.»

Mit den Erfahrungen aus seinem Debüt dürfte sich Locatelli in diesem Jahr deutlich leichter tun. Gemeinsam mit MotoGP-Pilot Jack Miller und Katsuyuki Nakasuga, der seine Abschiedsvorstellung bei den 8 Stunden von Suzuka gibt, zählt Yamaha erneut zu den größten Herausforderern von Titelverteidiger Honda.

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