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Ganz so erfolgreich war das Euro Moto Wochenende in Most für Marcel Schrötter nicht. In den nächsten Tagen startet er zum vierten Mal bei japanischen Langstrecken-Klassiker.
Für Marcel Schrötter gehört das wohl berühmteste Langstreckenrennen zu seinem Pflichtprogramm in diesem Jahr, nachdem er sich entschlossen hat, mit dem deutschen Team ERC Endurance die gesamte FIM Endurance World Championship zu bestreiten.
Das 8-Stunden-Rennen von Suzuka in Japan ist Runde 3 im Kalender der diesjährigen Langstrecken-Weltmeisterschaft. Marcel Schrötter ist mit der Strecke und dem Event bereits bestens vertraut, da er bereits zum vierten Mal bei diesem einzigartigen Event an den Start geht. Dennoch wird einiges für Schrötter neu sein, da er bei seinen bisherigen Teilnahmen Teil eines japanischen Teams war, während er diesmal in der vertrauten Umgebung des in Karlsruhe ansässigen Teams ERC Endurance um Meisterschaftspunkte kämpfen will.
Wie schon beim letzten Rennen in Spa-Francorchamps in Belgien wird Schrötter die BMW M 1000 RR des Teams gemeinsam mit seinen Teamkollegen Kenny Foray und Jan-Ole Jähnig fahren. Da Suzuka praktisch vor der Haustür der vier großen japanischen Hersteller liegt, zieht die Veranstaltung enorme Aufmerksamkeit auf sich, die auch im Rest der Welt nicht unbemerkt bleibt. Nicht nur wegen der offiziellen Werksteams der heimischen Marken ist der Wettbewerb hier noch härter und intensiver als in Europa. Für Schrötter und sein Team wäre daher bereits eine Platzierung unter den Top Ten ein Erfolg.
Suzuka hebt sich auch wegen seines einzigartigen Zeitplans ab. Die Rennwoche beginnt bereits am Dienstag mit den ersten Testsessions. Die Qualifyings finden am Freitag statt, und am Samstagnachmittag treten die zehn besten Teams der Qualifying-Wertung im «Top Ten Trail» gegeneinander an, um sich die besten Startplätze zu sichern. Der Hauptbewerb, die «Suzuka 8 Hours», beginnt am Sonntag um 11:30 Uhr Ortszeit (3:30 Uhr MESZ) und endet nach Einbruch der Dunkelheit um 19:30 Uhr Ortszeit (11:30 Uhr MESZ).
«In Suzuka dabei zu sein, ist immer etwas Besonderes», versichert Schrötter. «Das 8-Stunden-Rennen von Suzuka ist Teil der Meisterschaft, für die ich mich in diesem Jahr entschieden habe. Dennoch wird es definitiv ein Highlight der Saison sein, wieder bei diesem wirklich einzigartigen Event dabei zu sein. Das Besondere an Suzuka ist, dass viele japanische Teams teilnehmen, obwohl sie bei den anderen Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft nicht dabei sind. Trotzdem freue ich mich auf die bevorstehende Herausforderung, vor allem, da ich zum ersten Mal mit meinem eigenen Team in Suzuka antrete.»
«Mir ist klar, dass es für uns als europäisches Team wahrscheinlich das schwierigste Wochenende der Saison werden wird, um konkurrenzfähig zu sein», ist sich der Bayer bewusst. «Praktisch alle japanischen Hersteller sind mit ihren eigenen Werksteams am Start, ebenso wie einige andere Teams, die auf sehr hohem Niveau sind, und obendrein sind fast alle mit Bridgestone-Reifen ausgestattet. Deshalb denke ich, dass ein Platz unter den Top Ten für uns ein Erfolg wäre. Ich bin gespannt, wie es laufen wird, da wir dieses Mal Reifen von Dunlop Japan bekommen. Ausserdem sagen die Wettervorhersagen beispielsweise keine so hohen Temperaturen wie im letzten Jahr voraus, was eine gute Sache ist. Es könnte aber auch sehr nass werden, was hoffentlich nicht allzu schlimm sein wird. Trotzdem freue ich mich riesig darauf, wieder in Japan zu sein, und vor allem natürlich auf die ‚Suzuka 8 Hours‘.»
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