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Ehefrau von Sylvain Guitoli: «Nee, das wird nichts, Kumpel, keine Chance!»

Superbike-Weltmeister Sylvain Guintoli hätte sich eine Teilnahme an der Tourist Trophy vorstellen können, doch seine Ehefrau setzte mit einem Machtwort den Schlusspunkt unter die Überlegungen.

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Sylvain Guintoli hat sowohl in der Britischen Superbike-Meisterschaft und der MotoGP, als auch in der Superbike-Weltmeisterschaft, in der er auf einer Aprilia RSV4 Factory das Championat gewann, seinen Mann gestellt. Auch in der Endurance-WM erwies er sich als Siegfahrer. 2021 holte er sich mit Gregg Black und Xavier Simeon den WM-Titel.

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Doch keine Rennen in einer dieser Meisterschaften lieferte den ultimativen Adrenalinkick, sondern eine spezielle Ehrenrunde wie er kürzlich beim Podcast «Full Chat» verriet, denn vor einigen Jahren hatte er die einmalige Gelegenheit mit den Kollegen Jonathan Rea, Tom Sykes und Chaz Davies, auf der Isle of Man den berühmt berüchtigten Snaefell Mountain Course zu befahren.

Der TT-Sieger Richard «Milky» Quayle, der wegen seines von den Kameras eingefangenen Sturzes bei der Tourist Trophy auch außerhalb der Motorsport-Community Bekanntheit erlangte - das Video wurde auf YouTube über 3,8 Millionen Mal aufgerufen -, fuhr mit einem Straßenmotorrad voraus und machte mit Brems- und Blinkzeichen auf gefährliche Stellen aufmerksam.

«Die Strecke war mir völlig unbekannt und ich hatte auf den über 60 Kilometern Mühe, nicht den Anschluss an Milky und Johnny, der damals auf der Isle of Man gelebt hat, zu verlieren. Als wir wieder zu Start und Ziel zurückkamen, war es der beste Adrenalinkick, den man sich vorstellen kann. Es war extrem gefährlich, aber es war einfach toll», schwärmte der 44-jährige Familienvater.

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Danach war die Versuchung für ihn riesengroß, eine Teilnahme an der Tourist Trophy ernsthaft in Betracht zu ziehen. «Ich war fest davon überzeugt, dass ich es schaffen könnte. Stundelang habe ich mir Onboard-Videos angesehen, um sich den Streckenverlauf einzuprägen aber dann hat sich meine Frau eingeschaltet und gleich gemeint: »

«Es ist das Metier von uns Rennfahrern, mit Risiken umzugehen und zu versuchen, ohne Sturz und Verletzungen davonzukommen. Road Racing ist eine andere Sportart und damit eine völlig andere Herangehensweise an das Risiko. Diese Jungs sind unglaublich, ihnen gebührt mein voller Respekt. Ich liebe es, auf die Isle of Man zu kommen und mir die Tourist Trophy anzuschauen.»

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