Polesetter Lando Norris: «Habe schnell begriffen, was ich zu tun habe»
McLaren-Star Lando Norris hat in Interlagos die 20. GP-Pole seiner Formel-1-Karriere erobert. Der Brite schaffte dies bei schwierigsten Bedingungen. Entsprechend zufrieden war er nach der Zeitenjagd.
Zum vierten Mal in dieser Saison durfte Lando Norris in Brasilien die GP-Pole bejubeln. Der Weltmeister von 2025 hatte sich diese unter schwierigsten Bedingungen gesichert, denn nur zwei Minuten nach dem Start des Qualifyings wurde die Session wegen des starken Regens, der sich über dem Interlagos-Rundkurs ergoss, für mehr als eine Stunde unterbrochen. Als es endlich weiterging, rückte das Feld zunächst auf Regenreifen aus.
Am Ende des Q2 konnten die GP-Stars auf den Intermediate-Reifen wechseln und Norris schaffte den Sprung ins dritte Quali-Segment mit der neuntschnellsten Runde. Sämtliche Kandidaten für die Top-10-Startplätze wurden gewarnt, dass der Regen wieder stärker werden ihnen wohl nur Zeit für einen schnellen Versuch bleiben würde. Der McLaren-Pilot liess sich davon nicht beirren und sicherte sich mit 1:27,470 min die Pole-Position vor George Russell und Kimi Antonelli.
Norris erklärte nach der Zeitenjagd, die durch den stärker werdenden Regen frühzeitig endete: «Das war ein langer Tag, und es war natürlich ein grossartiges Qualifying. Dass ich hier zum zweiten Mal in Folge die Pole erobern konnte, ist natürlich super. Die Bedingungen sind ganz anders als im vergangenen Jahr, aber ich bin überglücklich.»
«Es war nicht einfach, vor allem, weil wir wussten, dass es noch viel stärker regnen würde. Es ging darum, am Anfang zwei Runden hinzubekommen und keine Fehler zu machen, und das ist genau das, was wir geschafft haben. Es war also ein sehr guter Tag», fuhr der 26-Jährige fort.
«Das war mein erstes Mal in diesem Auto auf nasser Bahn und ich denke, ich habe ziemlich schnell begriffen, was ich zu tun habe. Es war schwierig, mit den unterschiedlichen Reifen, erst die Regenreifen, dann die Intermediates, und am Ende war es auch sehr windig. Ich habe also viel gelernt, was ich morgen im Rennen wohl nutzen kann. Die Mercedes-Jungs sind auch sehr schnell, deshalb bin ich sehr glücklich. Heute drehte sich alles darum, die Pole zu erobern, und es spielte keine Rolle, wie man das schafft. Deshalb bin ich sehr zufrieden», fügte Norris sichtlich erleichtert an.
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