Lewis Hamilton (Ferrari/6.) ist bedient: «Ein ziemlich schlechtes Rennen»
Kein Ferrari auf dem Siegerpodest in Baku: Charles Leclerc auf Rang 4, Lewis Hamilton nach enttäuschendem Rennen auf P6. Der Engländer ist bedient: «Ich brachte die Reifen nicht zum Arbeiten.»
Zehn Jahre Formel 1 in Baku, zehn Jahre lang kein Sieg von Ferrari, auch 2026 nicht. Baku-Spezialist Charles Leclerc (vier Poles hier) wird von Startplatz 2 kommend Vierter, Lewis Hamilton kommt auf dem gleichen Platz ins Ziel, wie er gestartet war, als Sechster.
Ferrari machte auf dem Baku City Circuit nie den Eindruck, als könnten die Italiener aus eigener Kraft einen Podestplatz erobern, geschweigen denn siegen. Leclerc wurde in den ersten fünf Runden auf Platz 5 durchgereicht, Hamilton haderte am Funk mit den Reifen und wirkte zahnlos – nur ein Überholmanöver, zu Lasten von Lando Norris. Gegen den aufkommenden Kimi Antonelli hatte der siebenfache Weltmeister kein Mittel.
Hamilton, Aserbaidschan-GP-Sieger von 2018, erzählte nach dem spannenden Rennen: «Aus meiner Sicht war es ein ziemlich schlechtes Rennen, ich bin nicht wirklich vorangekommen.»
«Ich konnte mit den Fahrern vor mir nicht mithalten und hatte Mühe, die hinter mir hinter mir zu halten. Mir hat heute einfach das Tempo gefehlt.»
«Im Grunde genommen habe ich das ganze Wochenende über die Reifen nicht zum Arbeiten gebracht. Am Ende des ersten Rennteils fingen die Reifen plötzlich an, richtig zu haften, und ich fuhr plötzlich die gleichen Zeiten wie alle vor mir.»
«Dann wechselten wir auf den nächsten Reifensatz, und der wollte den gesamten letzten Teil des Rennens über einfach nicht richtig greifen, sodass ich nur noch herumrutschte.»
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