Max Verstappen mit Baku-Coup – P2. Teamchef Mekies: «Starke Ansage von Max»
Einmal mehr ist Max Verstappen über sich hinaus gewachsen: Auf dem Baku City Circuit fährt er von Startplatz 8 zum zweiten Rang! Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies: «Max ist nun mal Max.»
Was für ein Rennen von Max Verstappen! Wie ein Hai, der Blut gerochen hat, machte der Niederländer im Aserbaidschan-GP Jagd auf seine Gegner, zwischendurch musste er sich gegen den lästigen Stallgefährten Isack Hadjar ein wenig breit machen, am Ende hätte Super-Max fast einen 72. GP-Sieg erreicht. Mit Fallen der Zielflagge fehlten dem vierfachen Weltmeister nur 0,196 Sekunden auf den fast fehlerfrei fahrenden Sieger George Russell im Mercedes.
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies durfte sich nicht nur über einen grandiosen Verstappen freuen, sondern auch über eine tolle Leistung von F1-Rückkehrer Isack Hadjar – der Pariser hat in Baku seinen dritten Podestplatz sichergestellt, auf P3 wie 2025 in Zandvoort (damals mit den Racing Bulls) und wie 2026 in Monaco.
Letztmals zwei Red Bull Racing-Rennwagen unter den ersten Drei, das hatten wir 2024 in China, mit Sieger Max Verstappen und mit Sergio Pérez auf Platz 2.
Der Franzose Mekies blickt zurück: «Eigentlich hatte das Wochenende mit Max gut angefangen, er war schnell von der ersten Runde an. Daher machten wir uns für die Quali viele Hoffnungen, leider gab es dann Probleme, eine kalte Dusche, dass für Verstappen somit nicht mehr drin war als P8.»
«Was Isack angeht, so ist positiv, dass er beim Fahren keine Schmerzen hatte, und sein Speed war wirklich eindrucksvoll. Er hat dann Schritt um Schritt Rhythmus aufgebaut, sehr klug, und im Rennen hatten wir zwei sehr schnelle Fahrzeuge. Wir waren zweite Kraft, das sind gute Nachrichten für unsere Mitarbeiter im Chassis- und Motorenwerk von Milton Keynes, die Tag und Nacht schuften, um Max und Isack ein konkurrenzfähiges Auto hinzustellen.»
«Isack hat in der ersten Saisonhälfte schöne Fortschritte erzielt, leider kam dann sein Handgelenksbruch in die Quere. Nun hat er nahtlos an diese erfreuliche Entwicklung angeknüpft und gewiss eines seiner besten Formel-1-Rennen gezeigt.»
«Und Max? Nun, Max ist einfach Max. Wir wissen, dass er der stärkste Fahrer da draussen ist, daher war klar – wenn sich auch nur der Hauch einer Chance bietet, Ränge gutzumachen, dann wird er diese Gelegenheit beim Schopf packen. Und genau das hat er getan.»
«Ich fand es eine starke Ansage von Max, dass Russell zum Schluss, also beide Autos auf identischen Reifen waren, nicht mehr wegziehen konnte. Ganz im Gegenteil musste er höllisch aufpassen, sich keinen Fehler zu erlauben, denn sonst wäre Verstappen sofort zur Stelle gewesen.»
«Wir dürfen stolz sein auf dieses Mannschafts-Ergebnis, auch wenn ich natürlich weiss, dass das Pistenlayout von Baku unserem Auto wohl entgegengekommen ist. Auf anderen Pistentypen müssen wir nachlegen, um weitere Podestränge einzufahren.»
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