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Cremona, Lauf 1: Lecuona überragend, Bulega Zweiter – Applaus für Dixon

Das erste Superbike-Rennen in Cremona wurde von Iker Lecuona (Ducati) dominiert, so wie es bisher nur Nicolò Bulega konnte. Während Jake Dixon auf der Honda glänzte, gab es für BMW nichts zu feiern.

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Zum ersten Mal in der Superbike-WM 2026 holte sich auf dem Cremona Circuit nicht Nicolò Bulega die Pole-Position, sondern sein Aruba.it-Teamkollege Iker Lecuona. Für das erste Rennen waren die beiden Ducati-Werkspiloten von den Startplätzen 1 und 2 die Favoriten. Die erste Reihe komplettierte der aufstrebende Ducati-Privatier Alberto Surra.

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Die Dominanz von Ducati setzte sich in Reihe 2 fort, erst dahinter folgten mit Alex Lowes (7./Bimota), Garrett Gerloff (8./Kawasaki) und Miguel Oliveira (9./BMW) andere Fabrikate. Eine Yamaha war erst auf der elften Startposition in Person von Remy Gardner zu finden. Für Honda reichte es gar nur zu Platz 17 durch Somkiat Chantra.

Beim Rennstart um 15:30 Uhr herrschten nahezu ideale Bedingungen und 25 Grad Celsius. 23 Runden waren von den Superbike-Piloten zu absolvieren. Sollte Lecuona stürzen oder durch Defekt ausfallen, könnte sich Bulega mit einem zweiten Platz vorzeitig zum Weltmeister krönen!

Den Sprint zur ersten Kurve entschied Lecuona für sich, während Montella an Bulega (3.) und Surra (4.) auf Platz 2 vorbeizog. Durch das Gedränge der ersten Kurve blieben alle Fahrer auf ihren Motorrädern sitzen. In der Zielkurve stürzte Montella, konnte das Rennen aber fortsetzen. Einen katastrophalen Start hatte Oliveira: Nur 14. nach der ersten Runde!

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Vorn gab Lecuona das Tempo vor und führte nach zwei Runden um 1,2 sec vor Bulega, Surra und Sam Lowes. Alex Lowes (Bimota) auf Platz 6 war der beste Nicht-Ducati-Pilot. Hinter dem Engländer folgten Gerloff und Andrea Locatelli (Yamaha), der einen Raketenstart hatte.

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Mehr Positionskämpfe im breiten Mittelfeld

Fortan zogen Lecuona und Bulega mit den besten Zeiten dem Rest des Feldes auf und davon. Die schnellste Rennrunde markierte der Spanier in 1:28,077 min. Nach fünf Runden lagen die beiden Werkspiloten bereits um 3 sec vor Surra und 4 sec vor Sam Lowes und Baldassarri. Man muss zugeben: Spannender als an der Spitze ging es im Mittelfeld zu, wo zwischen Gardner (10.) und Chantra (17.) nur 1,8 sec lagen.

Runde 7 brachte das Aus von Twan Smits. Der Niederländer ersetzt im Yamaha-Team Motoxracing den in die Supersport-Klasse gewechselten Bahattin Sofuoglu. Ein starkes Rennen fuhr derweil Jake Dixon, der sich als Zehnter bereits um acht Plätze verbessern konnte. Mit seinem zweiten Sturz verabschiedete sich Montella nun endgültig aus dem Rennen, während Tommy Bridewell seine Ducati mit einem Defekt abstellen musste.

Die Dramen setzten sich fort: In Runde 9 stürzte unbedrängt Alberto Surra von der dritten Position. Sam Lowes nahm das Geschenk dankend an, hatte aber Baldassarri im Nacken. Alex Lowes und Gerloff kämpften um Platz 5, Locatelli, Bassani und Dixon um Platz 7. Olivera komplettierte die Top-10.

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BMW--Star Miguel Oliveira stürzte

Bei Rennmitte hatte sich Lecuona ein komfortables Polster von 3,5 sec auf Bulega erarbeitet und Sam Lowes hatte sich ein wenig Luft vor Baldassarri verschafft. Im Kampf um Platz 5 hatte Gerloff derzeit die Nase vorn. Nicht mehr dabei BMW-Pilot Oliveira – der Portugiese stürzte in Kurve 2.

In der zweiten Rennhälfte spulte Lecuona routiniert seine Runden ab und fuhr konstant schneller als sein Teamkollege. Nach 23 Runden kreuzte der Spanier zum zweiten Mal in diesem Jahr als Sieger die Ziellinie. Nach seinem MotoGP-Test-Sturz in Mugello und zwei Stürzen am Freitag war es Bulega offenbar lieber, einen sicheren zweiten Platz nach Hause zu fahren. Mit einem dritten Platz wahrte Sam Lowes seine Chance, die Superbike-WM 2026 als Dritter zu beenden.

15 sec nach dem Sieger erreichte Gerloff mit der einzigen ZX‑10RR das Ziel. Der Texaner hoffte auf einen Podestplatz, als Fünfter zeigte der 31-Jährige aber dennoch eine hervorragende Leistung. Am Hinterrad der Kawasaki wurde Bimota-Pilot Alex Lowes Sechster.

Die beste Yamaha brachte Andrea Locatelli auf Platz 7 ins Ziel. Der Italiener verbesserte sich bei seinem Heimrennen um acht Plätze. Teamkollege Xavi Vierge stürzte. Noch besser in dieser Disziplin Jake Dixon, der als 18. der Startaufstellung bis Position 9 nach vorn kam. Es ist das beste Honda-Finish in diesem Jahr.

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