Isack Hadjar mit Podium beim Comeback-Rennen: «Ein wenig wie das erste»
Nach fast zwei Monaten ohne Formel-1-GP kam Isack Hadjar mit Ansage zurück! Dritter im GP von Aserbaidschan. Es ist nicht sein erstes Podium mit Red Bull Racing – aber gefühlt schon, verrät er.
Was für ein Comeback! Da saß Isack Hadjar fast zwei Monate nicht am Steuer eines Formel-1-Autos – und dann kommt er lockerflockig mit einem Podium zurück. Als wäre nie etwas gewesen, legte der Franzose ein super souveränes Rennen hin. Damit ist dieses Rennen nun endgültig eins für die persönlichen Geschichtsbücher von Hadjar.
Wir blicken mal kurz zurück: In der Sommerpause hatte sich Isack Hadjar am Handgelenk verletzt, verpasste die ersten drei GPs nach der Pause. Erst kurz vorm Aserbaidschan-GP war sicher: Er ist wieder fit. Am Vorbereitungstag vor dem Baku-Rennen gaben Hadjar und Red Bull Racing dann auch noch die Vertragsverlängerung für 2027 bekannt. Und jetzt steht Hadjar auch noch auf dem Podium. Was für eine Woche!
Comeback zum richtigen Zeitpunkt
Hadjar: «Ich bin zum richtigen Zeitpunkt zurückgekommen, was die Verletzung angeht, aber auch in Bezug auf das, was das Auto leistet. In Budapest war ich nicht so glücklich. Und jetzt merke ich, dass es einen Schritt gemacht hat.» Budapest war vor der Sommerpause sein letztes Rennen.
Handgelenk ok
Hadjar: «Ich bin es das Wochenende über ruhig angegangen, weil es eine sehr fordernde Strecke ist und ich nicht in der Wand landen wollte. Es war der richtige Ansatz, der mich hierhergebracht hat. Viel besser geht es nicht.» Irgendwelche Probleme mit Handgelenk? Ein entschiedenes «Nein» und Kopfschütteln von Hadjar.
Es ist sein drittes Formel-1-Podium nach Zandvoort 2025 mit den Racing Bulls und Monaco in diesem Jahr mit Red Bull Racing. Gefühlt aber ein wenig das erste mit dem Team – in Monaco war er ja nach einer Gasly-Strafe hochgerückt, hatte das Podium dann am grünen Tisch verloren und schließlich wieder zurückbekommen.
Hadjar: «Das Monaco-Podium war ein Podium, aber nicht wegen des reinen Tempos. Es ist jetzt das erste Mal, dass ich mit dem Team ein sauberes Wochenende habe und mich aufs Podium gekämpft habe. Es fühlt sich also ein wenig wie das erste richtige Podium an. Und es gibt mir Selbstbewusstsein für die nächsten Rennen.»
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