Lewis Hamilton in Mexiko: «Ferrari im Vorteil? Das stimmt einfach nicht»
Zahlreiche Gegner von Ferrari wittern: Wegen eines technischen Kniffs der Italiener haben Lewis Hamilton und Charles Leclerc in Mexiko einen Vorteil. Der Rekord-Champion widerspricht.
Eine kurze Umfrage im Fahrerlager des Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko zeigt: Die Gegner wittern Ferrari in der Höhenluft von Mexico-City im Vorteil – weil der kleinere Turbolader schneller auf Touren kommt als die Lader der anderen Antriebseinheiten, damit hängt der Motor spontaner am Gas als die Triebwerke der Rivalen.
Nur: Gemäss Lewis Hamilton ist das überhaupt nicht so. Der siebenfache Formel-1-Weltmeister sagt zu diesem Thema: «Ich stimme nicht zu, was da über unseren Turbo gesagt wird. Wenn man sich die Top-Speed von Mercedes und Red Bull Racing ansieht, sind sie immer noch enorm, auf der ganzen Geraden, wie bei jedem Rennen, und vor allem zum Schluss der Geraden.» (Wenn die Zuspeisung der elektischen Energie eine Rolle spielt. M.B.)
«Wir haben hier ein schnelles Auto, aber ich bin nicht der Ansicht, dass der Turbo da den Unterschied. Ganz im Gegenteil verlieren wird auf den Geraden weiter Zeit auf die Konkurrenz, je nach Rennstrecke sprechen wir da von zwei bis drei Zehntelsekunden pro Runde.»
Hamilton ist für die Quali guter Dinge: «Das Auto liegt gut, jetzt wird die Frage sein, ob wir im entscheidenden Moment nachlegen können. Zuletzt war es oft so, dass wir im freien Training und auch zu Beginn der Quali stark waren, doch dann drehten die Anderen die Leistung hoch, und wir schrammten an der Pole vorbei. Ich bin selber gespannt zu sehen, wie sich das heute entwickeln wird.»
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