Liam Lawson nach Platz 7 in Montreal: «Wir haben es überstanden»
Liam Lawson (Racing Bulls) fuhr im Formel-1-Grand-Prix von Kanada auf Platz 7, holte sechs Punkte. Der Weg dorthin war steinig. Der Neuseeländer: «Es war definitiv kein einfaches Rennen.»
Mit Platz sieben und damit sechs Punkten für die WM-Wertung fuhr Racing Bulls-Pilot Liam Lawson in Kanada ein starkes Ergebnis ein. Zum Feiern war ihm danach aber nicht wirklich zumute. Das lag nicht nur am Aus seines Teamkollegen. Lawson sagte nach dem Rennen völlig platt: «Wir haben es überstanden. Viele Autos sind liegen geblieben. Es war definitiv kein einfaches Rennen.» Was er meint: Gleich sechs Autos schafften es nicht über die Ziellinie. Sein Kollege Arvid Lindblad schaffte es nicht mal zur Startlinie. Bitter!
Das Tempo fehlte
Doch auch bei Lawson war es nicht leicht, der Weg zu Platz sieben ein beschwerlicher: «Uns hat es ehrlich gesagt an Geschwindigkeit gefehlt, vor allem im Vergleich dazu, wie das Auto im Qualifying war. Ich glaube, für mich war es insgesamt ein hartes Wochenende. Ich glaube, uns hat etwas an Geschwindigkeit gefehlt.»
Dennoch lief es bei ihm um Längen besser als bei seinem Teamkollegen Arvid Lindblad, der mit einem technischen Problem in der Startaufstellung liegenblieb und nicht fahren konnte. Lawson: «Natürlich ist es schade, was passiert ist. Aber zumindest Punkte mit nach Hause zu nehmen, ist natürlich gut.»
Große Probleme mit den Reifen
Lawson: «Gegen Ende war viel Graining und ein bisschen Rutschen. Das Wichtigste auf der Strecke hier war die Temperatur. Selbst während der VSC-Phasen konnten wir die Reifen nicht ausreichend auf Temperatur halten, obwohl wir uns absolut voll ins Zeug gelegt haben, um sie aufzuwärmen. Bei den Vollgasrunden hatten wir während des Rennens kaum eine stabile Temperatur. Das ist wirklich hart und eine einzigartige Angelegenheit. Das ist das erste Mal in diesem Jahr, dass wir das wirklich erlebt haben, abgesehen von den Testtagen bei Kälte. Aber ich glaube, wenn es regnet, wird es für uns eine wirklich, wirklich große Herausforderung.» Glück für Lawson, dass der als Regenrennen angekündigte GP ein Trockenrennen wurde – wie schon im Rennen zuvor in Miami.
Alpine-Pilot Pierre Gasly lieferte sich mit Lawson enges Racing. Der Neuseeländer: «Er hat es mir im Rennen definitiv schwer gemacht. Er war zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt viel schneller als wir. Die Alpines hatten ein wirklich gutes Renntempo.» Lawsons Gesamtfazit: «Wenn man alles an diesem Wochenende berücksichtigt, war es ein gutes Ergebnis.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach