Max Verstappen: «Das ist inakzeptabel!» Was hinter seinem Funkspruch steckt
Der Niederländer Max Verstappen wurde in den ersten beiden Brasilien-Trainings jeweils Dritter. Der derzeitige WM-Zweite kämpft in Interlagos noch mit Problemen, sein Auto optimal abzustimmen.
Dritter im ersten Training, Dritter im zweiten Training: Auf dem Papier scheint Max Verstappen auf Kurs zu sein, auch in Brasilien um einen Podestplatz mitreden zu können.
«Das war alles in allem nicht so schlecht», fasst der 74-fache GP-Sieger nach zwei Brasilien-Traiings zusammen. «Aber wir müssen noch mehr aus dem Auto holen. Dabei drehen sich die Schwierigkeiten vor allem um ein konstantes Verhalten der Antriebseinheit.»
«Wir haben für Samstag noch einige Arbeit vor uns. Das gibt es jetzt nichts Schockierendes zu berichten, aber wir wollen das im dritten freien Training und dann in der Quali besser machen.»
Im ersten Training lag der vierfache Formel-1-Champion einige Male in Führung (am Ende wurde er Dritter hinter Norris und Antonelli), aber es war offensichtlich, dass nicht alles nach Plan läuft. Max am Funk: «Inakzeptabel, diese Gangwechsel, einfach nur inakzeptabel.»
Später meldete sich Verstappen so am Funk: «Die Lenkung ist nach links viel schwergängiger als nach recht, das ist total schräg. Das ist ein echtes Fitness-Training hier.»
Im zweiten Training erhielt Mexiko-Sieger Verstappen von seinem Renningenieur Tom Hart die Information, die Antriebseinheit passe sich nun an. Das war natürlich ein Steilpass für eine ironische Antwort des Red Bull Racing-Stars: «Was soll das bedeuten? Muss ich mich selber mit dem Antrieb unterhalten?»
Nach dem Training erläuterte Verstappen zu anhaltenden Problemen mit sauberen Schaltmanövern: «Mit dem Schalten oder worüber du mich auch immer klagen hörst, ist es einfach so, dass ich grundsätzlich nie zufrieden bin; weil ich denke, dass bestimmte Dinge immer besser sein können.»
«Ich versuche immer, Dinge zu verfeinern oder Verbesserungen zu finden. Also, wenn ihr das als Beschwerde einstuft oder wie auch immer ihr es nennen möchtet, dann ist es für mich vor allem eine Chance sicherzustellen, dass meine Leute unentwegt auf alle Details achten, um mehr Rundenzeit zu finden – weil ich weiss, dass noch mehr Rundenzeit im Auto drinsteckt.»
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