Geburtstagskind Max Verstappen ist letzter Sepang-Sieger: «Ist sehr hart»
2017 gewann Max Verstappen (Red Bull Racing) in Sepang. Was der Niederländer über die Rückkehr auf den Kurs in Malaysia (für den Bahrain-GP) denkt und wie körperlich anstrengend die 2026er-Autos sind.
Ehre, wem Ehre gebührt: Happy Birthday, Max Verstappen! Der viermalige Weltmeister wird am heutigen Mittwoch, 30. September, 29 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich – und blicken auf Verstappens erste Racing-Herausforderung im neuen Lebensjahr: den Sepang International Circuit.
Verstappen letzter Sepang-Sieger
Wie passend, dass unser Geburtstagskind den Kurs bestens kennt. 2017 fuhr die Formel 1 zuletzt in Malaysia, wo dieses Jahr der nachgeholte Bahrain-GP stattfindet. Und der Sieger beim letzten F1-Ausflug nach Kuala Lumpur war – Max Verstappen. Der damals gerade frisch 20 Jahre alt gewordene Red Bull Racing-Pilot (der GP fand am 1. Oktober statt) siegte vor Lewis Hamilton (Mercedes) und seinem Red Bull Racing-Teamkollegen Daniel Ricciardo.
Gefragt, ob er sich auf die Rückkehr nach Sepang freue, scherzte Verstappen vorige Woche in Baku: «Eigentlich nicht, weil ich ganz froh war, das letzte Rennen dort gewonnen zu haben.» Den Platz in den Geschichtsbüchern muss oder darf er nun erneut verteidigen.
Verstappen: Großartige Strecke, aber hart
Zum Kurs sagt der Niederländer aber: «Es ist eine großartige Strecke. Ich genieße es sehr, dort zu sein. Es ist aber sehr hart. Es wird mit der Hitze anstrengend, aber auch mit der Abnutzung der Reifen und was die Batterie angeht. Es ist aber ein schöner Ort, und ich freue mich, zurückzukehren und zu schauen, was wir ausrichten können.»
2026er-Autos Vorteil bei Hitzerennen?
Kuala Lumpur liegt fast auf dem Äquator, die Hitze ist drückend und feucht. Anders als in Singapur wird in Malaysia auch noch bei Tag gefahren. Eine Riesen-Herausforderung für die Rennfahrer also. Allerdings sind die neuen Autos nach 2026er-Reglement anders zu fahren – wie groß ist der Unterschied in Bezug auf die körperliche Anstrengung?
Verstappen: «Es kommt darauf an. Manchmal sind sie ganz schön anstrengend. Man schwitzt immer noch, und manchmal ist es tatsächlich schwieriger, es auf der Strecke zu halten. Aber im Allgemeinen ist es wohl etwas entspannter. Und es ist wahrscheinlich auch komfortabler, denn letztes Jahr ist man auf den Geraden ständig aggressiv aufgesetzt. Jetzt mit dem SM-Modus gleitet man einfach ein bisschen. Es ist einfach anders. Es ist natürlich immer noch die Formel 1, man versucht, alles bis an die Grenzen zu fahren, aber es ist anders.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




