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Max Verstappen: Silverstone-Pole mit einem Trick

​Max Verstappen hat sich die Pole-Position geangelt für den britischen Formel-1-WM-Lauf. Der Weltmeister wird zum 44. Mal in seiner GP-Karriere vom besten Startplatz losfahren. Max: «Einfach lieblich.»

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Max Verstappen ist überglücklich: Pole-Position für den Traditions-GP von Grossbritannien in Silverstone, dritte Pole auf dieser Strecke nach 2021 und 2023, seine vierte in dieser Saison (nach Japan, Saudi-Arabien und Miami), die 44. insgesamt.

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Für seinen Rennstall Red Bull Racing ist dies die 107. Formel-1-Pole, und die sechste für den britischen Grand Prix.

Der Niederländer blickt so auf seine Quali zurück: "Der Wind war wirklich tückisch, die Richtung hat sich ständig geändert, und diese Autos sind mega sensibel auf Wind."

"Das ist eine Piste von altem Schrot und Korn, das macht so viel Spass. Ich hatte ein schnelles Auto, wir haben uns für eine Abstimmung mit flachen Flügeln entschieden, wir waren auf den Geraden schnell, in den Kurven hatte ich alle Hände voll zu tun."

"Mal sehen, wie das im Rennen wird, vor allem auch, weil Regen in der Luft liegt fürs Rennen. Wir werden unsere Haut so teuer als möglich verkaufen."

"Die Runde war schon sehr gut, aber es war wirklich schwierig, konstant gute Runden zu fahren. Der Wind hat immer ein wenig die Richtung geändert, du hast oft nicht gewusst, was dich in der kommenden Kurve erwartet. Ich bin sehr happy, dass es am Ende gereicht hat."

"Ich konnte zum Schluss vor allem in den ersten zwei Sektoren zulegen, im letzten nicht, aber unterm Strich hat es gereicht."

"Die Entscheidung, auf eine Abstimmung mit wenig Abtrieb zu gehen, ist auch im Hinblick aufs Rennen wichtig. Und wir haben es geschafft, das Untersteuern loszuwerden, das mich am Freitag genervt hat."

"Das grösste Fragezeichen für mich ist das Wetter. Ich freue mich aufs Rennen, denn ich habe nichts zu verlieren und kann den Sport voll geniessen."

So lief das Abschlusstraining

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Kopfschmerzen für die Rennfahrer und ihre Ingenieure in Silverstone: Die Rennbahn 15 Grad weniger warm als in den freien Trainings vom Freitag, da verhalten sich die Reifen komplett anders.

Für McLaren-CEO Zak Brown stand vor der Quali fest: "Die Mercedes, Max Verstappen sowieso, vor allem aber die beiden Ferrari – wir sehen einige, die uns das Leben hier schwermachen."

Zwei Piloten gingen strafbelastet in die Quali: Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli (Mercedes), drei Ränge zurück, wegen der Kollision mit Max Verstappen in Österreich; Haas-Fahrer Oliver Bearman, zehn Ränge zurück, wegen zu schnellen Fahrens und Unfalls bei roter Flagge im dritten freien Silverstone-Training, nach dem Unfall von Gabriel Bortoleto.

Zu Beginn von Q1 (18 Minuten) meldete die FIA: Wahrscheinlichkeit von Regen bei 30 Prozent. Erste Tropfen, als die Qualifikation begann.

Gute Nachricht bei Sauber: Der Wagen von Bortoleto rechtzeitig repariert, der Brasilianer auf der Strecke.

Verstappen mit einer ersten flotten Runde besser als Norris, dann Max knapp unterboten von WM-Leader Piastri, der alte Rennfuchs Alonso vor Norris, Russell, Hamilton und Leclerc Dritter!

Zu diesem Zeitpunkt out: beide Sauber, beide Alpine, dazu Stroll mit Aston Martin.

Dreher von Franco Colapinto (Alpine) nach zehn Minuten in der letzten Kurve, der Argentinier konnte sich aus dem Kies befreien, war aber rechts vorne an die Pistenbegrenzung geraten – Colapinto stellte sein Auto zur Seite, rote Flagge.

Mit weniger als sieben Minuten auf der Uhr wurde es hektisch. Nach zehn Minuten Pause stürmten 19 Fahrer auf die Bahn (kein Colapinto), da lag die eine oder andere dicke Überraschung in der Luft.

Verstappen übernahme die Führung, Bearman auf P3 zeigte – niemand kann sich seiner Sache sicher sein. Hamilton wollte noch eine Runde fahren, wurde aber hereingeholt: "Dazu hast du zu wenig Sprit."

Als die Zielflagge fiel, hatte es erwischt: Lawson, Bortoleto, Stroll, Hülkenberg und Colapinto.

Top-Ten: Verstappen, Piastri, Bearman, Albon, Alonso, Norris, Ocon, Sainz, Hadjar und Leclerc, Russell auf P11, Antonelli auf P12, Hamilton auf P14. Was war aus dem schönen Speed von Ferrari geworden?

In Q2 setzte Verstappen eine erste Duftmarke, beklagte sich aber am Funk über einen Gang, den er nicht einlegen konnte. Piastri dann mit der gleichen Zeit wie Verstappen (aber Max vorne, denn er erzielte diese 1:25,316 min zuerst), dann Alonso, Sainz, Albon, Hadjar, Hamilton und Leclerc nur auf P8 und P9.

Lando Norris dann neu an der Spitze vor Max. Russell hoch auf P4, Antonelli aber nur auf P12, Hamilton zu diesem Zeitpunkt als Elfter out!

Als Hamilton und Leclerc auf die Bahn gingen, blinzelte wieder die Sonne durch die Wolken. Jetzt musste für die Roten alles passen, Lewis und Charles mit frischen Reifen.

Jubel auf den Tribünen: Hamilton vor Leclerc auf P1 und P2, dann Norris und Verstappen, Piastri, Bearman, Alonso, Antonelli, Russell und Gasly.

Out in Q2: Sainz, Tsunoda, Hadjar, Albon und Ocon.

Im letzten Quali-Teil mit dem ersten Reifensatz Piastri vor Norris und Verstappen, Russell klar zurück, dann Hamilton auf P2 hinter Piastri, Leclerc hinter Verstappen auf P5.

Mit dem letzten Reifensatz konnte Norris Piastri nicht schnappen, Hamilton mit einem Verbremser, das kostete die entscheidende Zeit, dann Max Verstappen auf Pole – wow! Was für eine Qualifikation!

Qualifying, Grossbritannien

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:24,892 min

02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:24,995

03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:25,010

04. George Russell (GB), Mercedes, 1:25,029

05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:25,029

06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:25,095

07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:25,121

08. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:25,374

09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:25,621

10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:25,785

11. Carlos Sainz (E), Williams, 1:25,746

12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:25,826

13. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:25,864

14. Alex Albon (T), Williams, 1:25,889

15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:25,950

16. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:26,440

17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:26,446

18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:26,504

19. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:26,574

20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:27,060

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