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McLaren: Verzweifelte Versuche von Honda – zu spät
​Selbst FIA-Chef Jean Todt schaltete sich in letzter Sekunde ein, aber es scheint nichts mehr zu nützen: Die Ehe von McLaren und Honda liegt in Scherben. Die letzten Versuche der Japaner kommen wohl zu spät.
Formel 1
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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FIA-Präsident Jean Todt hat Honda-Chef Takahiro Hachigo einen Brief geschrieben. Der französische Chef des Automobil-Weltsportverbands wollte dem Japaner zusichern, dass alles unternommen werden solle, um Honda in der Formel 1 zu halten.
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Aber die Rettungsversuche kommen sehr spät. McLaren-Direktor Zak Brown ist wild entschlossen, das Band mit Honda zu zerschneiden – drei jämmerliche Jahre sind genug. 2015: Neunter und zweitletzter Rang in der WM. 2016: Sechster Platz in der Markenwertung.
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2017: Rückfall, wieder nur zweitletzter Rang.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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In all den Jahren gab es keinen einzigen Podestplatz, geschweige denn einen Sieg.
Zak Brown lässt das Argument nicht gelten, Honda bleibe im Boot, weil die Japaner einen erheblichen Teil des Budgets beisteuern, samt des Gehalts von Fernando Alonso: "Ich muss im besten Sinne für McLaren entscheiden. McLaren muss wieder siegfähig sein. Das muss bei der Entscheidung im Mittelpunkt stehen. Wir können es uns nicht mehr erlauben, keine Podestränge einzufahren. Die Entscheidung ist vielschichtig, und natürlich spielt die wirtschaftliche Seite auch eine Rolle. Aber wir haben zum Glück Teilhaber, die entschlossen genug sind, eine Entscheidung für den Sport zu befürworten – und sich später um den wirtschaftlichen Teil zu kümmern." Am Sonntag kristallisierte sich heraus: Es kann nur noch zwei Wege geben – entweder Honda freundet sich damit an, Motoren an Toro Rosso zu geben, das würde ein Kontingent Renault-V6 für McLaren frei, oder die Japaner verlassen den Sport. Dann müsste einer der drei übrig gebliebenen Motorhersteller (Mercedes, Ferrari und Renault) gemäss Regelment McLaren ausrüsten. Mercedes und Ferrari wollen das aber nicht.
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Niemand glaubt mehr an einen McLaren-Honda 2018. Im Fahrerlager wird kolportiert: Fernando Alonso bleibt, wenn der ungebliebte Honda-Motor weg ist und durch Power von Renault ersetzt wird. Motorsportchef Masahi Yamamoto, aus Tokio eingeflogen, verhandelte in Monza vergeblich. Und auch Honda-F1-Projektleiter Yusuke Hasegawa scheint aufgegeben zu haben. In Italien meinte der Japaner: "Wir machen weiter Fortschritte und versuchen alles, um McLaren zu überzeugen, aber ich bin nicht sicher, ob das reicht. Honda würde diese Kooperation nie freiwillig aufgeben." Aber auch Monza hat gezeigt: Die Probleme mit der Standfestigkeit sind nicht gelöst, im Wagen von Stoffel Vandoorne brach im dritten Quali-Segement und auch im Rennen eine Welle der kinetischen Energierückgewinnung. Zak Brown über Fernando Alonso: "Ob er bei uns bleibt oder nicht, hängt von seiner Einschätzung ab, wie konkurrenzfähig wir 2018 sein werden. Ungeachtet des Motors. Die Verhandlungen laufen. Aber du musst immer auch einen Plan B und einen Plan C haben. Und die haben wir beide."
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Wann kommt eine Entscheidung? Gemäss McLaren-Direktor Zak Brown, "gibt es nur die Frist, dass wir die Situation so schnell als möglich regeln wollen".
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