Überraschende These von Günther Steiner: Audi-Interesse von George Russell?
George Russell ist bei Mercedes durch seinen Teamkollegen Kimi Antonelli unter Druck geraten. Liebäugelt der Brite deshalb mit einem Wechsel zum Audi-Werksteam? Das sagt Ex-Teamchef Günther Steiner.
George Russell ist als grosser Titel-Favorit in die diesjährige Saison gestartet. Doch schon bald stellte sich heraus, dass sein Mercedes-Teamkollege Kimi Antonelli den Ton angibt. Der Blick auf die WM-Tabelle zeigt: Der junge Italiener hat die Erwartungen in seiner zweiten Formel-1-Saison bereits übertroffen. Er verabschiedete sich mit einem Vorsprung von 50 Punkten auf Lewis Hamilton und 59 WM-Zählern auf seinen Stallgefährten in die Sommerpause.
Russell hatte in diesem Jahr aber auch mehrmals Pech, so wurde ihm etwa der Rennverlauf zum Verhängnis, oft liess ihn auch die Technik im Stich, wie auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff im Fahrerlager von Ungarn betonte. Dennoch ist der Druck gross, der auf seinen Schultern lastet. Schaut sich Russell deshalb nach einer Alternative zu Mercedes um? Günther Steiner, der lange das Zepter im Haas-Team schwang, ist sich sicher: Der 28-Jährige liebäugelt mit einem Wechsel zum Audi-Team, allerdings erst für 2028. Und er ist nicht der Einzige, der auf ein Cockpit im deutschen Werksteam schielt.
Gleich mehrere Fahrer schielen auf ein Audi-Cockpit für 2028
Im «The Red Flags»-Podcast sagt der Südtiroler: «Das Interesse der Fahrer an Audi ist gross, wenn es um die Saison 2028 geht. Ich denke, für das nächste Jahr steht schon alles fest, aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit für 2028. Es ist ein interessantes Team, denn sie machen gute Fortschritte und sind auf einem guten Weg, wenn man sich anschaut, was sie auf der Strecke zeigen.»
Gleich mehrere GP-Stars schielen auf ein Audi-Cockpit, ist sich Steiner sicher: «Da gibt es ein paar Kandidaten, ich würde sagen Carlos Sainz gehört sicherlich dazu. Und ich denke, dass auch George sich umschaut, jetzt, da er weiss, wie gut Kimi ist. Er wird da nicht für den Rest seines Lebens bleiben wollen, denn dann wüsste er auch, wo sein Platz im Leben ist. Deshalb schaut er sich nach neuen Möglichkeiten um.»
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