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Jonathan Rea bereut Rücktritt nicht: «Man lernt, Erfolge mehr zu schätzen»

Auch nach seinem Rücktritt als Vollzeitrennfahrer ist Jonathan Rea als Honda-Testfahrer gut beschäftigt. Der Blick auf seine Karriere und seine Erfolge befriedigt den Nordiren mehr als früher.

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Zwischen 2009 und 2025 stand Jonathan Rea als permanenter Superbike-Pilot in der Startaufstellung – unglaubliche 17 Saisons hat der 39-Jährige bestritten. Als Testfahrer blieb der sechsfache Weltmeister und 119-fache Sieger der Meisterschaft erhalten – und auch als Wildcard- und Ersatzfahrer.

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Den Schritt aus dem Rampenlicht hat Rea jedoch nicht bereut. «Wenn man kein permanenter Superbike-Pilot mehr ist, lernt man, seine Erfolge mehr zu schätzen. Aber wenn man sich Bulega anschaut, was er in sechs Monaten erreicht hat, ist das unglaublich. Ich hatte eine andere Art von Dominanz, als wir über sechs Jahre vorn waren. Es ist verrückt, wenn man darüber nachdenkt», betonte der 39-Jährige im Rahmen der Präsentation der Dorna-Dokumentation ‹The Greatest› über den Rekordweltmeister. «Die Produktion ist klasse geworden und jetzt habe ich etwas, was ich meinen Kindern und irgendwann meinen Enkeln zeigen kann. Ich bin schon etwas stolz darauf.»

Der Nordire ist realistisch genug, dass seine Rekorde nicht ewig Bestand haben werden. «Es ist natürlich schön, als der Beste aller Zeiten bezeichnet zu werden – es gefällt mir! Es ist mir nicht peinlich, es basiert auf Fakten. Aber es wird der Tag kommen, an dem mich jemand übertreffen wird», ist Rea überzeugt. «Vor mir war es Carl Fogarty und auch meine Rekorde werden irgendwann von jemand anderem übernommen. Dann wird derjenige der König der Superbike-WM sein. Bis es soweit ist, werde ich es sein, aber eben nicht für immer.»

Von seinem Naturell ist Rea ein bodenständiger Mensch, der sich nicht in den Vordergrund spielt. Geerdet wurde er stets von seiner Frau Tatia. «Meine Frau sagt so etwas seltener zu mir, manchmal aber schon – an meinen Geburtstagen schreibt sie bei Instagram nette Dinge über mich», schmunzelte der Familienvater. «Definitiv werde ich bei mir zu Hause nicht jeden Tag als der Beste aller Zeiten bezeichnet.»

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