Mekies (Red Bull Racing): Das sind die Bedingungen fürs Hadjar-Comeback
Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar fiel auch in Madrid verletzt aus. Nächste Comeback-Chance: Baku. Teamchef Laurent Mekies erklärt, wie der Plan ist und unter welchen Bedingungen Hadjar fährt.
Wie geht es weiter für Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar? Der junge Franzose ist seit der Sommerpause ohne Einsatz. Er verletzte sich im Sommer beim Training am Handgelenk und verpasste seitdem die Rennen in Zandvoort, Monza und jetzt Madrid. Jetzt ist eine Woche Rennpause, erst in zwei Wochen wird in Baku gefahren. Bevor es in den nächsten Wochen Schlag auf Schlag geht, hält die Formel 1 einen Moment inne. Reicht das für Hadjar, dann wieder am Steuer bei Red Bull Racing zu sitzen?
SPEEDWEEK.com fragte nach bei Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies. Der französische Ingenieur: «Isacks Genesung läuft nach Plan. Es ist eine normale Genesungszeit für die Verletzung, die er hat. Wir werden mit dem gleichen Ansatz fortfahren, wie wir ihn bislang verfolgt haben.» Bislang wurde jeweils wenige Tage vor dem Rennen entschieden, ob Hadjar fahren kann. In allen Fällen fiel die Entscheidung bisher gegen ein Comeback. Liam Lawson, eigentlich ja beim Schwesterteam Racing Bulls, sprang jeweils als Ersatzpilot ein.
Simulator und Belastungstest in einer Woche
Der Fahrplan für Hadjar und Red Bull Racing sieht wie folgt aus, sagte Mekies am Sonntag nach dem Madrid-Rennen: «Wir werden die Situation in einer Woche bewerten. Wir haben etwas mehr als eine komplette Woche Zeit, um zu sehen, wie es ihm geht. Dann setzen wir ihn in den Simulator und setzen ihn realen Belastungen aus. Wenn er sich nah an 100 Prozent fühlt, dann fährt er. Und wenn wir das Gefühl haben, dass die Genesung noch nicht vollständig ist, bleiben wir bei unserem Ansatz, seine Genesung zu priorisieren.»
Wichtige Maxime für die Genesung: «Wir wollen es vermeiden, mit einem zu frühen Comeback seine langfristigen Chancen zu beeinträchtigen, wieder zu 100 Prozent Form zu kommen.» Hadjar war beim Rennwochenende in Madrid vor Ort, unterstützte das Team von der Seitenlinie. Liam Lawson, der ihn ersetzte, wurde auf dem Madring Sechster.
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