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Formel 1Kolumne
Neues Rätsel Racing-Raritäten: Alles begann vor 60 Jahren
Bei unserem neuen Rätsel Racing-Raritäten ist ein Fahrer zu sehen, der zur Motorsport-Legende wurde. Wer ist auf diesem Foto an der Arbeit? Wo und wann ist dieses Bild geschossen worden?
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Wer ist das? Wo und wann ist das Bild aufgenommen worden?Wer ist das? Wo und wann ist das Bild aufgenommen worden?Foto: Grand Prix Photo
Wer ist das? Wo und wann ist das Bild aufgenommen worden?© Grand Prix Photo
Meist aus dem Archiv unserer Foto-Partner XPB und Grand Prix Photo stellen wir jede Woche ab Dienstag ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis. Bitte Namen, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, um 24.00 Uhr.
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Für das neue Rätsel gilt: Dieser Rennstall nähert sich der Marke von 1000 Formel-1-WM-Läufen, und alles begann vor knapp 60 Jahren. Unser Hinweis für die letzte Aufgabe lautete: Dieser Pilot war einer der grossen Allrounder, mit allem schnell, was vier Räder hatte, und selbst nach schlimmen Rückschlägen rappelte er sich wieder hoch.
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Zu sehen ist der US-Amerikaner Danny Ongais in einem von Interscope unterstützten Penske-Ford, im nassen Samstagtraining zum Grossen Preis von Kanada 1977 in Mosport.
Damals wurde in der Königsklasse für die Startaufstellung am Freitag und am Samstag je eine Quali gefahren, am Freitag errang der Hawaiianer Startplatz 22 (am Samstag konnte sich keiner verbessern), im Rennen kam Ongais als Siebter ins Ziel – aber damals erhielten nur die ersten Sechs WM-Punkte.
Der Allround-Rennfahrer Ongais erlag 2022 in Anaheim Hills (Kalifornien) einem Herzanfall, er wurde 79 Jahre alt. Er hat eine überaus bemerkenswerte Rennkarriere hingelegt. Am 21. Mai 1942 auf Maui (Hawaii) geboren, fuhr er Dragster, IndyCar, Formel 1, Sportwagen, Formel 5000, Motorrad, Rekordfahrzeuge – kurzum alles, was Speed hat. Ongais sattelte als hawaiianischer Motorradmeister um auf vier Räder und wurde Dragster-Champion 1963 und 1964. Auf dem Salzsee von Bonneville stellte er mit Mickey Thompson fast 300 nationale und internationale Rekorde auf.
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Als er in den 1960er Jahren von der US-Armee nach Europa geschickt wurde, lernte er die europäische Rennszene schätzen. Zurück in den USA, arbeitete er sich in den IndyCar-Sport und in die Formel 5000 hoch. In der Formel 1 unter Wert geschlagen 1977 und 1978 trat er mit Ensign, Penske und Shadow in der Formel 1 an. Am Speed fehlte es nie, am guten Material schon. Punkte holte Ongais in der Formel 1 keine, in Kanada 1977 wurde er wie gesagt Siebter. Dies war sein bestes Ergebnis und die einzige Zielankunft in der Königsklasse. 1978 erreichte er in der IndyCar-Meisterschaft acht Pole-Positions und fünf Siege. Aber aufgrund eines merkwürdigen Punktesystems und eines unzuverlässigen Autos wurde er nur Achter der Meisterschaft. 1979 gewann dieser grandiose Alleskönner mit Ted Field und Hurley Haywood in einem Porsche 935 das 24-Stunden-Rennen von Daytona.
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Der Überlebenskünstler Noch in den 1990er Jahren fuhr der unverwüstliche Ongais IndyCars, und unverwüstlich meinen wir durchaus wörtlich: Wie er einen Indy-500-Unfall 1981 überlebte, grenzte an ein Wunder. Bilder vom Wrack gingen um die Welt, mit Ongais, der ohne Schutz im zerrissenen Fahrzeug im Freien sitzt, mit gebrochenen Beinen und ohne Bewusstsein. Davon liess sich Danny nicht vom Sport abbringen. 1987 hatte Ongais in einem von Roger Penske eingesetzten Auto fürs Indy 500 bestes Material, aber erneut landete "Danny On the Gas" in der Mauer und erlitt eine Gehirnerschütterung. Sein Ersatzfahrer Al Unser gewann das Rennen. Mit 53 ersetzte Ongais im Team von John Menard den verstorbenen Scott Brayton und wurde beim Indy 500 Siebter, vom letzten Startplatz aus. Danny galt als überaus zurückhaltend, es gibt so gut wie keine Interviews mit ihm. Als er für Roger Penske fuhr und dem Chef sagt, es werde keine Medienrunden geben, zuckte der erfolgreiche Teambesitzer nur mit dem Achseln: "Für Danny geht es eben nur um den Sport, der Rest interessiert ihn nicht."
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Jim Chapman, Rennchef von Ongais’ langjährigem Rennstall "Interscope Racing" des Unternehmers Ted Field: "Wir wussten nicht mal, wo Danny lebt oder ob er Familie hat." In Wahrheit war Ongais zu diesem Zeitpunkt verheiratet und hatte einen Sohn.
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