Pierre Gasly/Alpine: «Strafe nach P3? Das geht nicht mit rechten Dingen zu»
Alpine-Fahrer Pierre Gasly kreuzte die Ziellinie des Monaco-GP als Dritter, wurde aber von der FIA strafversetzt. Gasly: «Das geht nicht mit rechten Dingen zu.» Alpine geht gegen das Urteil vor.
Viel Arbeit für die vier Formel-1-Rennkommissare des Monaco-GP, auch über den Rennsonntag hinaus: Garry Connelly (Australien), Tanja Geilhausen (Deutschland), Derek Warwick (Grossbritannien) und Jean-Francois Calmes (Monaco) werden gezwungen, sich einige Vorkommnisse in Monte Carlo nochmals anzusehen. Alpine macht nämlich von seinem Recht auf Neubeurteilung Gebrauch.
Denn Alpine will ein Urteil gegen GP-Sieger Pierre Gasly nicht akzeptieren. Der 30-jährige Franzose hatte die Ziellinie als Dritter gekreuzt, wurde dann aber wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse strafversetzt – zwei Mal fünf Sekunden, damit nur Platz 7.
Nach dem Rennen erklärte Pierre Gasly gegenüber den Journalisten, sein Rennstall werde Daten vorlegen, die belegen, dass er die zulässigen 60 km/h in der Boxengasse zu keinem Zeitpunkt überschritten habe.
Gasly nach dem vermeintlichen ersten Podestplatz seit Brasilien 2024: «Ich weiss aus zuverlässiger Quelle, dass die Geschwindigkeit im Auto unter 60 km/h lag. Der Tempo-Begrenzer ist wahrscheinlich die einfachste Einstellung, die man in einem Formel-1-Auto vornehmen kann. Ich sage: Wenn gleich drei oder vier Teams wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen erwischt werden, dann kann da etwas nicht mit rechten Dingen zugehen.»
«Ich hoffe, dass unser Vorgehen die Verantwortlichen dazu veranlasst, genau zu überprüfen, was da vor sich geht – denn das alles ist einfach nicht normal.»
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