Pierre Waché erklärt: Das ist das Upgrade von Red Bull Racing wert
Red Bull Racing hat für das Heimspiel in Österreich ein umfangreiches Update-Paket geschnürt. Nach dem Auftakt ins Spielberg-Wochenende wagte Technikdirektor Pierre Waché eine Zwischenbilanz.
Der Auftakt ins Heimspiel auf dem Red Bull Ring verlief für das Red Bull Racing Team nicht sorgenfrei. Bereits im ersten Training tauchten einige Probleme auf, die viel Zeit kosteten. Und auch in der zweiten Session gab es einige Klagen von Max Verstappen und Isack Hadjar über Funk. Davon liess sich Pierre Waché aber nicht aus der Ruhe bringen.
Der Technikdirektor des Rennstalls aus Milton Keynes weiss: «Das kann passieren, wenn man so viel am Auto ändert.» Damit sprach er das umfangreiche Update an, das seine Mannschaft für das Rennen in der Steiermark bereit hatte. Dieses umfasste etwa Änderungen an den Seitenkästen, an der Motorabdeckung, dem Unterboden und der Hinterradaufhängung. Auch am Heckflügel und Auspuff wurde nachgelegt.
Waché ging nach den ersten beiden Trainingsstunden nicht näher auf die Probleme ein, und erklärte mit Blick auf das Testprogramm: «Wir haben versucht, das Auto und das neue Paket zu verstehen, und haben für das zweite Training ein paar Anpassungen vorgenommen.» Nicht alle Änderungen brachten die gewünschte Wirkung. «Einige haben funktioniert, andere gingen nicht in die richtige Richtung», bestätigte der Ingenieur.
«Es liegt noch etwas Arbeit vor us, und das ist zu erwarten, wenn man einige Dinge am Auto verändert. Wir müssen noch viel darüber in Erfahrung bringen, und wir hoffen, dass wir einen guten Weg in Richtung Qualifying finden werden», fügte Waché an. Und er zog eine positive Zwischenbilanz: «Es ist schwer zu sagen, ob das ganze Paket genau das bringt, was wir uns erwartet haben. Wir können nicht sagen, wie es im Vergleich zu den anderen abschneiden wird, denn wir kennen nur unser Paket. Aber wir sind ziemlich glücklich damit. Es lässt sich schwer sagen, wo wir am Sonntag landen werden. Im Renntrimm sah die Performance vielversprechend aus, wenn wir die Leistung von Barcelona als Messlatte nehmen. Auf einer schnellen Runde müssen wir uns aber verbessern. Darauf werden wir uns konzentrieren.»
Im dritten freien Training am Samstagmorgen fiel der Rückstand von Max Verstappen auf die Bestzeit deutlich geringer als im Vortag aus. Am Ende des Trainingsfreitags fehlten dem vierfachen Weltmeister noch fünfeinhalb Zehntel. Im dritten Training waren es nur noch 0,273 sec.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach






