Trotz Podestplatz von Lewis Hamilton: Warnung von Teamchef Fred Vasseur
Ferrari durfte nach dem 2. Platz von Lewis Hamilton in Kanada auch in Monaco wieder jubeln. Dennoch bleibt Teamchef Fred Vasseur vorsichtig. Er weiss: Seine Mannschaft hat noch viel Arbeit vor sich.
Das Rennwochenende in Monaco endete für das Ferrari-Team in gewisser Weise enttäuschend. Denn nach dem zweiten Platz von Lewis Hamilton in Kanada und den Startplätzen 3 und 4 für das berühmt-berüchtigte Rennen im Fürstentum, war die Hoffnung gross, dass nicht nur der Rekord-GP-Sieger aus Grossbritannien im Strassenrennen von Monte Carlo gut abschneiden würde.
Mit Blick auf das heimische Publikum erwartete die Mannschaft aus Maranello auch von Lokalmatador Charles Leclerc einen starken Auftritt. Der 28-Jährige startete mit der Bestzeit im ersten freien Training auch erwartungsgemäss stark ins Heimspiel. Und auch im zweiten Training war er als Zweitschnellster hinter seinem Teamkollegen gut unterwegs.
Am Samstagmorgen war er in der letzten freien Trainingsstunde dann wieder der schnellere der beiden Ferrari-Stars. Doch als es im Qualifying um die Startplätze ging, die auf dem überholfeindlichen Kurs von Monaco besonders wichtig sind, musste er sich als Viertschnellster hinter seinem Stallgefährten einreihen. Im Rennen kämpfte er dann mit den Bremsen und nach 64 der 78 Rennrunden war das Heimspiel für den Monegassen gelaufen – er landete in der Streckenbegrenzung.
Ferrari durfte das Wochenende dennoch als Erfolg verbuchen, denn Hamilton wiederholte das Kunststück von Montreal und kreuzte die Ziellinie hinter Sieger Kimi Antonelli als Zweiter. So jubelte der älteste GP-Rennstall der Welt nach dem aufregenden Strassenrennen, obwohl es mit 18 Punkten so wenig WM-Zähler wie noch nie zuvor in dieser Saison gesammelt hatte.
Auch Fred Vasseur war zufrieden, entsprechend hoch sind die Erwartungen an das anstehende Kräftemessen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Der Teamchef sagt dazu: «Wir sind nach Barcelona gekommen, nachdem wir in zwei Rennen eine ermutigende Performance gezeigt haben. Wir haben sowohl in Kanada als auch in Monaco ein gutes Ergebnis erzielt.»
Der Franzose mahnt aber auch: «Wir wissen dennoch, dass noch vie Arbeit vor uns liegt und wir müssen uns ganz auf uns selbst konzentrieren.» Und er ergänzt kämpferisch: «Das Ziel bleibt das Gleiche wie immer. Wir wollen das Beste aus unseren Möglichkeiten machen, alles aus dem Auto herausholen und weiter Fortschritte verbuchen.»
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