Mittagspause beim Hungaroring-Test: Sebastian Vettel reist mit einer Bestzeit nach Hause, Kimi Räikkönen hat bei Ferrari bereits übernommen. Robert Kubica hat schon 75 Runden gedreht!
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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An die Bestzeit von Sebastian Vettel in Ungarn kommt keiner heran: Der Ungarn-GP-Sieger und Formel-1-WM-Leader reist mit einer Bestzeit vom Hungaroring ab, seit kurzem sitzt bereits sein Stallgefährte Kimi Räikkönen im Ferrari.
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Kurz vor der Mittagspause hat Renault-Pilot Robert Kubica seinen zehnten Lauf absolviert, wenn der Pole so weitermacht, wird er heute in der Hitze des Hungarorings locker mehr als 100 Runden drehen, ein guter Test für die Fitness. Bislang kommt er bereits auf 74 Runden. Der Pole zieht mit Abstand am meisten Interesse auf sich, die stattliche polnische Fangemeinde quittiert jede Ausfahrt von Kubica mit grossem Lärm. An Anpassungsproblemen ist nichts zu sehen.
Kurz vor der Pause hat Robert den regelmässigsten Langstreckenlauf absolviert, mit einer Serie in 1:21 min in dreizehn Runden. Auf der Tabelle ist er auf Rang 7 abgerutscht, vor allem deshalb, weil einige Fahrer superweiche Reifen spendiert erhielten und mit kaum Sprit im Tank fahren durften.
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Kubica hat damit in Ungarn bereits mehr als eine GP-Distanz abgespult, allerdings nicht am Stück.
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Das Debüt von Lando Norris im McLaren-Honda ist eindrucksvoll – bislang Zweitschnellster. Zur Erinnerung, das Formel-3-Talent ist erst 17 Jahre alt! Bei Force India bestätigt Lucas Auer den guten Eindruck vom ersten Testtag.
Aufmerksamen Beobachtern nicht entgangen: Der Halo am Mercedes von George Russell sieht nicht ganz so aus wie das Modell, das wir 2016 an zahlreichen anderen Fahrzeugen gesehen haben. Erklärung: Mit verschiedenen Formen soll ergründet werden, welche Auswirkungen die Schutzvorrichtung auf die Aerodynamik hat. Die FIA hatte auch angekündigt, dass der Halo 2016 nur ein ersten Modell war, die 2018 bei den Rennen verwendete Version soll nicht ganz so beledigend fürs Auge werden. Eine Minute vor 13.00 Uhr dann die erste rote Flagge des Tages: Lando Norris ist im mittleren Pistensektor stehengeblieben. Seine beste Zeit hat er auf ultraweichen Reifen erzielt, die am Ungarn-GP-Wochenende nicht zur Verfügung standen.
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Testzeiten Mittwoch, 13.00 Uhr 1. Sebastian Vettel (D), Ferrari, 1:17,124 (40 Runden) 2. Lando Norris (GB), McLaren-Honda, 1:17,894 (58) 3. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 1:18,237 (20) 4. Carlos Sainz (E), Toro Rosso-Renault, 1:18,850 (68) 5. Lucas Auer (A), Force India-Mercedes, 1:19,242 (49) 6. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,499 (36) 7. Robert Kubica (PL), Renault, 1:19,681 (74) 8. Pierre Gasly (F), Red Bull Racing-Renault, 1:20,337 (60) 9. Luca Ghiotto (I), Williams-Mercedes, 1:20,414 (67) 10. Santino Ferrucci (USA), Haas-Ferrari, 1:21,235 (57) 11. Nobuhiko Matsushita (J), Sauber-Ferrari, 1:23,133 (45) Hungaroring, 1. Tag 1. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:17,746 (98 Runden) 2. Stoffel Vandoorne (B), McLaren-Honda, 1:17,834 (72) 3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:18,732 (155) 4. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,231 (119) 5. Lance Stroll (CDN), Williams-Mercedes,1:19,866 (138) 6. Nikita Mazepin (RU), Force India-Mercedes, 1:19,910 (52) 7. Nicolas Latifi (CDN), Renault, 1:20,302 (54) 8. Sean Gelael (IDN), Toro Rosso-Renault, 1:20,341 (101) 9. Lucas Auer (A), Force India-Mercedes, 1:20,563 (54) 10. Santino Ferrucci (USA), Haas-Ferrari, 1:21,185 (102) 11. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing-Renault, 1:21,228 (58) 12. Gustav Malja (S), Sauber, 1:21,503 (108)
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Restliche Testfahrten 2017 Tests innerhalb und nach der Saison 28./29. November: Abu Dhabi Testfahrten Pirelli 3./4. August: Ferrari in Barcelona 7./8. September: Mercedes in Le Castellet 31. Oktober/1. November: Sauber und Force India in Mexiko 14./15. November: McLaren-Honda in Interlagos
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