Mercedes-Teamchef Toto Wolff verrät: Das überraschte ihn im Österreich-GP
George Russell nutzte die Spielberg-Pole zum Sieg, Kimi Antonelli wurde Dritter. Mercedes-Teamchef Toto Wolff rechnete vor dem GP mit Gegenwind – der kam allerdings aus einer unerwarteten Richtung.
Vor dem Start des Österreich-GP wurde viel über die Gegner von Mercedes geredet. Dabei fiel vor allem ein Name: Ferrari. Denn die beiden Scuderia-Söldner Charles Leclerc und Lewis Hamilton durften sich in der Startaufstellung direkt hinter Polesetter George Russell einreihen.
Die roten Renner waren aber nicht die grösste Gefahr für den Sternfahrer und seinen Teamkollegen Kimi Antonelli, der das Rennen von Startplatz 4 in Angriff nehmen musste und die Ziellinie als Dritter kreuzte. Russell feierte derweil seinen zweiten GP-Sieg der Saison.
Der Brite geriet in der Schlussphase unter Druck – allerdings nicht nicht von den Ferrari-Kontrahenten, sondern von Red Bull Racing-Star Max Verstappen. Dieser kam immer näher an den Leader heran, wurde jedoch 1,611 sec nach Russell abgewunken. Teamchef Toto Wolff räumte auf die Frage, ob die Leistung des Niederländers ihn überrascht habe, ein: «Ja, er war sehr stark am Aufholen.»
«Allerdings wurde es für ihn immer schwieriger, das Tempo zu halten, je näher er kam, weil er keine freie Fahrt hatte und in der verwirbelten Luft fahre musste. Aber natürlich wurde es spannend, weil keiner wusste, ob er am Ende aufholen würde und auch ob Kimi ihn schnappen kann», fügte der Wiener eilends ein.
Der Druck sei das ganze Rennen hindurch vorhanden gewesen. «Die Gegner waren näher dran, als wir es uns gewünscht hatten. Red Bull Racing war sehr konkurrenzfähig, vor allem im letzten Stint, und wir mussten bis zum Ziel alles richtig hinbekommen», erklärte Wolff weiter.
Und zu seinen Schützlingen sagte der 54-Jährige: «George hat das Rennen wirklich gut hinbekommen. In solchen Situationen muss man einfach fahren, und er hat das getan und sich keine Fehler erlaubt, als es darauf ankam. Kimi hat nach dem Start auch viel Durchhaltewillen. Er holte gut auf und übte bis zum Ende des Rennens Druck auf den zweitplatzierten Verstappen aus.»
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