Motorrad-Frauen-WM
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Nur ein Podestplatz, lediglich Neunter in der Weltmeisterschaft: Alvaro Bautistas Superbike-Saison geriet zum Desaster. Der 41-Jährige erklärt, weshalb er gegen Saisonende auf einmal vorne mitmischte.
2019 kam Alvaro Bautista in die Superbike-WM, wurde auf Ducati gleich Vizeweltmeister und erlebte anschließend zwei erfolglose Jahre (dreimal Dritter) im Honda-Werksteam. 2022 kehrte er reumütig zu Ducati zurück, wurde zweimal Weltmeister und 2024 sowie 2025 noch jeweils WM-Dritter. Dann war Schluss bei Aruba und der 41-Jährige dockte beim Privatteam Barni Spark an.
Die Superbike-WM 2026 begann für Alvaro auf einer seiner Vorzeigestrecken auf Phillip Island in Australien ordentlich, im zweiten Hauptrennen brauste er als Dritter aufs Podium. Es sollte sein einziger Podestplatz in dieser Saison bleiben. Fünfmal wurde er noch Vierter, dreimal in Assen und
«Außenstehende wissen nicht, welche Probleme wir in der Box haben oder was wir versuchen», begann Bautista. «Von außen sieht man immer nur die Ergebnisse und nie das Gesamtbild. Für dieses Jahr musste ich alles ändern: das Team, das Bike, wir hatten keine Referenzen. Unglücklicherweise ist dieses Bike (Ducati brachte für 2026 ein neues Homologationsmodell – der Autor) für größere Fahrer gemacht, es war nicht wie 2019, als ich ankam und sofort sehr schnell war. Ich tat mir schwer, denn alle Ducati-Fahrer waren schnell, nur ich nicht. Also mussten wir arbeiten. Wir kannten unser Potenzial und wollten von Anfang an vorne fahren. Dass wir nicht dort waren, führte dazu, dass wir etwas Magisches finden wollten. Dass wir von einem Training aufs andere vorne fahren, aber so etwas gibt es in einem Motorrad nicht.»
«Es wurde mit jedem Rennen schlimmer», fuhr der 63-fache Laufsieger beim Treffen mit SPEEDWEEK.com fort. «In Assen war das Motorrad so, dass ich konstante Leistungen abliefern konnte. Wir wollten aber weiter nach vorne und es wurde stattdessen schlechter und schlechter und schlechter. Das Gefühl wurde schlimmer, mein Vertrauen in das Motorrad schrumpfte. Bis Magny-Cours im September haben wir jeden Tag etwas versucht, das Bike war ständig anders. Und mit anders meine ich nicht eine andere Gabelfeder, sondern große Änderungen wie ein anderer Rahmen. Nach der Sommerpause nahmen wir jene Lösung, die ich als das geringste Übel empfand, als Basis. Mehr und mehr kehrte mein Vertrauen zurück, wenn etwas eindeutig war, konnten wir etwas probieren, das mir in einem bestimmten Bereich half. So machten wir Schritt um Schritt. Mit besseren Leistungen steigerten sich auch die Resultate.»
Im Rennsport zählt heute jedes Detail.alvaro bautista
Bautista abschließend: «Ich kannte das Team nicht und sie kannten mich nicht – das ist nicht einfach. Wir hatten wegen des vielen Regens keine Wintertests. Der einzige Test, bei dem es nicht regnete, war im Mai in Misano, da hatte ich aber gerade die
Ob Bautista Mitte Oktober in Jerez sein letztes Rennen in der Superbike-Weltmeisterschaft fuhr,
BMW: Miguel Oliveira (P), Brad Binder (ZA)
Bimota: Axel Bassani (I), Alex Lowes (GB)
Honda: Jake Dixon (GB), Somkiat Chantra (T)
Kawasaki: Garrett Gerloff (USA)
Pata Yamaha: Andrea Locatelli (I), Jack Miller (AUS)
GRT Yamaha: Remy Gardner (AUS), Stefano Manzi (I)
MotoXracing Yamaha: Mattia Rato (I), Twan Smits (NL)
Aruba.it Ducati: Iker Lecuona (E), Franco Morbidelli (I)
Barni Spark Ducati: Yari Montella (I), Xavier Vierge (E)
Marc VDS Ducati: Sam Lowes (GB)
Motocorsa Ducati: Alberto Surra (I)
Advocates Ducati: Tommy Bridewell (GB)
Go Eleven Ducati: Lorenzo Baldassarri (I), Albert Arenas (E)
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