Verstappen 2. nach Straf-Forderung Hamilton/Norris: Unglaubliches Resultat!
Platz 2 für Max Verstappen beim Spanien-GP auf dem Madring: Nur Kimi Antonelli steht dem Niederländer vor der madrilenischen Sonne. Lando Norris forderte gegen Max eine Strafe, aber die kam nicht.
133. Formel-1-Podestplatz für Max Verstappen bei der eher faden GP-Premiere auf dem Madring, P2 wie in Österreich und Ungarn, zum 72. GP-Triumph fehlen dem vierfachen Weltmeister 4,3 sec auf Sieger Kimi Antonelli (Mercedes).
Max Verstappen zeigte ein kampfstarkes Rennen und erzählt: «Wenn ich ans Renntempo denke, das wir heute zeigen konnten, dann dürfen wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein.»
«Lando hatte Pech mit der virtuellen Safety Car-Phase, die für ihn zu einem doofen Zeitpunkt kam. P2 ist für uns ein unglaubliches Resultat. Jeder hat sehen können, wie rasant zum Schluss des Rennens Lando Boden gutgemacht hat, aber diese Strecke begünstigt Überholen nicht. Das hat mir heute in die Hände gespielt.»
«Es war nicht einfach, ihn hinter mir zu halten. Mein Rezept dabei – ungefähr in der Mitte der Strasse fahren! Nein, ernsthaft: Am schwierigsten im ganzen Rennen war es, die Reifen im letzten Teil des Rennens am Leben zu erhalten.»
Verstappen legte sich gleich nach dem Start mit Hamilton, der Brite forderte, Max müsse die Position zurückgeben. Das tat Verstappen auch, allerdings lag da Kimi Antonelli zwischen ihm und dem McLaren-Fahrer, also verlor Max gleich mal zwei Positionen.
Max schimpfte am Funk: «Hamilton hat mich fast rausgekegelt, der hatte das Auto nicht mehr unter Kontrolle. Er fuhr voll in mich rein.»
Die Rennleitung bat Red Bull Racing, dass Max die Position preisgibt. Nochmals Max am Funk: «Was redet ihr da? Er fuhr voll in mich rein. Wäre ich nicht ausgewichen, dann hätte es gerappelt.»
GP-Sieger Ralf Schumacher findet: «Für mich war das ein normales Startduell, ich erkenne da keinen Fehler bei Max. Ich glaube nicht, dass dies die richtige Entscheidung war. Wo sollte Max denn bitteschön hin? Er kann sich in jener Szene ja schlecht in Luft auflösen.»
Die Entscheidung kam in der virtuellen Safety Car-Phase (wegen Ausrutschers von Stroll): RBR holte Max sofort rein, Mercedes holte Antonelli sofort rein, McLaren wartete, Ferrari pennte.
Dann auch noch ein langer Stopp bei Norris, was auch nicht half. Der Weltmeister holte zum Schluss auf, aber es reichte nicht gegen den unerbittlichen Verstappen.
Max rutschte kurz vor Schluss in einer engen Passage geradeaus, sofort Norris am Funk, der eine Strafe forderte – aber die Rennpolizei fand, das war dann doch zu wenig, um Verstappen nochmals eine auf den Deckel zu geben.
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