Vom Winde verweht (Teil 2)
Zweiter Test-Tag in Folge wird in Bahrain von Sandsturm ruiniert - Räikkönen, Kubica und Trulli in den Boxen festgenagelt.
Erneuter Sandsturm mit schlechter Sicht ruinierte auf dem Bahrain International Circuit wie am Vortag die geplanten Testfahrten. Weil der Rettungs-Hubschrauber im Ernstfall bei den gegebenen Bedingungen nicht hätte abheben dürfen, mussten die Autos in den Boxen bleiben. Kimi Räikkönen, Jarno Trulli und Robert Kubica waren zur Tatenlosigkeit verurteilt. Kubica wird am Freitag von Christian Klien abgelöst.
BMW-Sauber, Ferrari und Toyota verloren erneut einen wichtigen Arbeitstag. Damit sind bereits zwei der acht angesetzten Trainingstage am Golf verloren. Das wirft die Teams in Zeiten verringerter Tests bei gleichzeitig erheblich gesteigerten Aufgaben in Verzug hinsichtlich ihrer Standfestigkeit, die nicht in ausreichender Form hergestellt werden kann. Und das wirkt sich letztlich auf ihr Schnelligkeit aus. Denn ohne die nötige Haltbarkeit wird bei den verbleibenden drei Tests die Fahrzeugentwicklung beeinträchtigt.
Einzig positiv: Die Teams durften jeweils eine Installationsrunde drehen, was ihnen am Freitag ein paar Minuten Zeit ersparen kann. Jedoch nur bei guter Sicht. Für diesen Fall wurde wenigstens die Piste schon mal gründlich von Sand und Staub befreit.
Toyota-Pilot Jarno Trulli sagte: "Ich habe ja schon vieles erlebt, aber ein Sandsturm ist eine neue Erfahrung." Der Italiener war schon in Portimao im Januar nicht dazu gekommen, brauchbare Runden zu drehen.
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